Viel Freifunk auf OpenOhr-Festival in Mainz

Am Pfingstwochenende (Freitag-Montag) fand in Mainz das 40. OpenOhr Festvial in der Zitadelle statt. Zu diesem besonderen Jubiläum haben wir mit professioneller Hardware und flinken Linkstrecken den Hauptteil des Geländes unter Freifunk gesetzt.

Loco als Linkverbindung

Der Link zum Turm – 1.Versuch – noch recht auffällig

Egal ob mal eben ein Foto posten, Video hochladen oder die Post checken, die Reaktionen aus euren Reihen waren so gut, dass wir alles dran setzen werden, diesen kostenlosen Service auch nächstes Jahr wieder anbieten zu können.

Was die Technik angeht, sah das so aus:

  • Über einen 120 Mbit schnellen 5GHz Link (zwei Ubiquiti Loco M5) haben wir das Signal bis direkt hinter die Hauptbühne geliefert.
  • Per Ethernetkabel gings weiter unter die Bühne und von dort durch den Kabelkanal zum FOH in Mitten der Wiese.
  • Hier stand unser Controller, der 4 im Baum verteilte Spezial-Access-Points versorgte und damit alle Richtungen abdeckte.
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Der Controller von Trapeze im professionellen Holzhaus

Loco im Gebüsch

Wer suchet der findet – besser getarnt – trotzdem superschnell

Während der Veranstaltung beobachteten wir über unsere Freifunk-Mainz Map die steigende Anzahl der Nutzer. Blöd war nur, dass durch einen Softwarebug die Grafik bei 70 Usern zuende war. Später haben wir aus den Daten des Controllers ausgelesen dass ca. 150 bis 200 User pro Abend online waren.

In der Nacht vom Aufbau-Donnerstag zum Freitag hatten wir plötzlich den Kontakt zu den Geräten auf dem Gelände verloren [Housten, wir haben ein Problem]. Ein Kontrollbesuch am Freitag zeigte dann aber nicht etwa den Verlust der Ausrüstung an, sondern lediglich eine abgeschaltete Stromleitung im Sicherungskasten.  Alles war wieder gut und so blieb das dann auch.  Ein paar unserer Leute haben während der Tage als „Nutzer“ Reaktionen eingefangen und auch Messungen gemacht. Alles zur vollsten Zufriedenheit – deswegen sind wir auch motiviert fürs nächste Jahr – OpenOhr 2015 !

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Wolfgang

Über Wolfgang

Setzt sich seit 2013 für Freifunk ein. Neben den anderen Vorteilen eines freien Netzes, sieht er gerade im unterversorgten ländlichen Bereich die Chance, das Leute ihren Anschluss ungefährdet mit anderen teilen können. Er unterstützt hier besonders die Aktivitäten in Partenheim

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