Ein Smartphone für Oma

Dieser Artikel ist im Original bei Netzpolitik.org erschienen:
https://netzpolitik.org/2021/digitalkompetenz-fuer-seniorinnen-ein-smartphone-fuer-oma/

Jana Ballweber

Digitalkompetenz für Senior:innen

Viele ältere Menschen haben Berührungsängste mit dem Internet. In Rheinland-Pfalz gibt es niedrigschwellige Angebote für den ersten Schritt in die digitale Welt. Wir haben mit einer Seniorin über WhatsApp, Wetter-Apps und ihre Arbeit als Digitalbotschafterin gesprochen.

Als Helga Handke 2015 in den Ruhestand ging, schenkten ihre Kinder ihr ein Smartphone. „Damit du auch als Rentnerin am Ball bleibst.“ Mit Computern hatte die Mainzerin in ihrem Berufsleben schon zu tun gehabt, aber das Smartphone war etwas ganz Neues: „Es hat lange gedauert, bis ich das geschnallt hatte. Ich wusste ja nicht mal, was eine App ist.“ Ihr Leben habe zu dieser Zeit analog stattgefunden, die Notwendigkeit für ein Smartphone habe sie nicht gleich einsehen können, berichtet sie. Und doch hat sie sich gefügt und angefangen, das Gerät zu benutzen: „Los ging es für mich mit WhatsApp und der Wettervorhersage.“

WhatsApp und Wetter, diese Erfahrung verbindet Helga Handke mit vielen Senior:innen. Eine Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) untersuchte in diesem Jahr das Surfverhalten von Menschen über 60 Jahren. Erste Ergebnisse der SIM-Studie zeigten: 77 Prozent der Befragten gaben an, WhatsApp oder einen anderen Messenger zu nutzen, 64 Prozent tun das sogar täglich.

Außerdem weit vorne bei Senior:innen liegen Suchmaschinen, E-Mails und die Nachrichtennutzung. Insgesamt waren etwa 80 Prozent der Befragten online. Bei den Menschen über 80 sinkt der Anteil aber auf nur noch etwa 50 Prozent.

Wer online ist, gehört dazu

Die Gründe für die Skepsis der Menschen waren vielfältig: Der Aufwand des Lernens stehe in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, den man erwarte. Man traue es sich nicht zu, habe Angst vor dem Internet und überdies noch niemanden, der beim Einstieg in die digitale Welt helfen könne. Nur 22 Prozent wollten sich in der Studie für ihre Smartphone-Kenntnisse ein „Gut“ oder „Sehr gut“ ausstellen, bei den über Achtzigjährigen sogar nur zehn Prozent.

Es scheint also Nachholbedarf zu geben, was die Digitalkompetenz der älteren Generation angeht. Das merkte auch Helga Handke irgendwann: „Große Teile des Lebens spielen sich heutzutage online ab. Wenn ältere Leute digital dabei sind, haben sie eher das Gefühl, zur Gesellschaft dazuzugehören.“ Deshalb meldete sich Handke, als die Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS) im Jahr 2018 das Projekt Digitalbotschafterinnen und -botschafter, kurz DigiBo, ins Leben rief.

Die Stiftung ist eine Tochter der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Fabian Geib, der das DigiBo-Projekt koordiniert, berichtet: „Die Medienanstalt und die Stiftung MKFS hatten sich schon länger mit dem Thema Medienkompetenz im Alter beschäftigt. In Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz entwickelte die Medienanstalt beispielsweise das ‚Silver-Surfer‘-Konzept, das sich speziell an ältere Menschen gerichtet hat.“

Bei Silver Surfer seien unter anderem Kurse angeboten worden, die auf Menschen zugeschnitten waren, die den ersten Schritt in die digitale Welt schon geschafft hatten. „Es fehlte aber ein noch niedrigschwelligeres Angebot für die Menschen, die große Berührungsängste mit der Technik haben, keine Kurse besuchen möchten und die vielleicht gar nicht die Chancen digitaler Medien im Alltag kennen“, so Geib.

Der erste Schritt ist oft der schwerste

Auch Helga Handke weiß, dass der erste Schritt oftmals der schwerste ist: „Viele Senioren haben mit Volkshochschulen eher schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn man sich dort für einen Anfängerkurs anmeldet, sitzen da zehn Leute und sieben von denen haben schonmal einen Kurs gemacht. Wenn man sich sowieso schon für nicht zeitgemäß hält, resigniert man dann schnell.“ Oft sei keine Zeit, um einfach mal zu üben, wie man ein Smartphone ein- und wieder ausschaltet, wo welcher Knopf sitzt und welches Loch am Gerät wofür gedacht ist.

Genau das tut Handke, wenn sie als ehrenamtliche Digitalbotschafterin unterwegs ist: „Die Info, dass es dieses Angebot in Rheinland-Pfalz gibt, verbreitet sich oft über Mund-zu-Mund-Propaganda. Dann melden sich Leute bei mir, deren Kinder sagen, dass die Mama das doch mal lernen soll, oder die sehen, dass die Freundin schon online unterwegs ist, und das auch mal probieren wollen.“ Einzige Voraussetzung für eine Beratung sei, dass die Person ein Gerät besitze, die PIN kenne und zu Hause WLAN habe.

Handke geht am liebsten zu den Menschen nach Hause. „Am eigenen Küchentisch fühlen die Leute sich sicher. Da gibt es keine Dritten, die schon mehr wissen. Oft gibt es Kaffee und Kuchen und dann fangen wir ganz langsam an“, so Handke. Das erste Treffen gehe meist komplett dafür drauf, das Smartphone zu betrachten und immer wieder ein- und auszuschalten. „Am Anfang habe ich oft den Fehler gemacht zu sagen: ‚Das ist ganz leicht, das zeig ich dir jetzt mal schnell!‘ Irgendwann habe ich gemerkt: Nein, das ist alles überhaupt nicht leicht.“

Wie wird das Wetter und wo fährt der Bus?

Viele Senior:innen müssen die Bedienung lernen wie eine neue Sprache. Neue Vokabeln, viele davon auf Englisch. Dazu kommt die Bedienung. Viele sind noch nie zuvor mit einem Touchscreen in Berührung gekommen: „Das Wischen ist für viele ältere Menschen ganz schwer. Eine kurze Berührung auf dem Handy macht etwas anderes als eine lange Berührung. Dazu sind Dinge wie die Tastatur oft winzig klein“, klagt die Digitalbotschafterin. Da muss sie auch manchmal in den Notfalleinsatz, wenn plötzlich alle App-Symbole auf dem Startbildschirm verschwunden sind. „Die Dame hatte einfach nur nach links gewischt und war auf der zweiten Seite des Startbildschirms. Aber da waren dann natürlich alle Apps weg und man macht sich Sorgen, dass man etwas kaputt gemacht hat.“

Diese Ängste zu nehmen, begreift Handke auch als ihre Aufgabe. Wichtig sei vor allem, dass die Menschen einen Nutzen im Gelernten sehen. Deshalb geht es nach der grundlegenden Bedienung mit möglichst praktischen Anwendungen weiter: „Die Menschen verstehen sehr schnell, wie ihnen das Smartphone im Alltag weiterhelfen kann, wenn sie in der Wetter-App sehen, wann es regnet, oder sie die nächste Bushaltestelle finden“, erzählt Handke.

Auch schnelle Erfolgserlebnisse seien wichtig, so die Mainzerin. Wer gerade gelernt hat, WhatsApp zu bedienen, soll Handke jeden Morgen zur Übung eine Nachricht schreiben. Beziehungsweise jeden Morgen einen digitalen Brief auf die Post bringen. Denn um verständlich zu machen, was bei der Technik im Hintergrund passiert, überträgt sie die Vorgänge in die analoge Welt: „Oft rufen mich Leute an und sagen: ‚Frau Handke, das war so was Seltsames mit Updates, das habe ich aber weggedrückt.‘ Ich muss dann erklären, warum Updates wichtig sind. Die Leute sollen sich vorstellen, sie gehen einkaufen. Dann würden sie niemals Haustür, Gartentür und Fenster offen lassen. Und wenn an einer der Türen das Schloss wackelt, würden sie es austauschen lassen. Nichts anderes sind Updates für Apps.“

Von Gleichaltrigen lernen

Fabian Geib von der Stfitung MKFS betont, dass ein Ziel des DigiBo-Projekt auch sei, solche Meta-Themen der digitalen Welt zu vermitteln: „Themen wie Datenschutz oder Sicherheit spielen bei uns eine große Rolle. Man muss natürlich aufpassen, dass man am Anfang nicht zu viel über Gefahren spricht, um die Menschen nicht gleich wieder zu verschrecken. Aber unsere Botschafter:innen bauen das dort ein, wo es gerade akut wichtig ist.“

Wenn es wie bei Messengern mehrere Dienste zur Auswahl gibt, würden die Botschafter:innen Chancen und Risiken der einzelnen Systeme erklären. Dass WhatsApp zum Beispiel beim Datenschutz nicht so gut dasteht wie Signal oder Threema. „Es hilft aber auch nicht, einem älteren Menschen Threema zu installieren und zu erklären, wenn sie gar niemanden kennen, der diese App nutzt, weil die Enkelkinder vielleicht auch nur auf WhatsApp setzen“, so Geib. „Wichtig ist, dass die Menschen auf Basis guter Informationen selbst entscheiden können.“

In ganz Rheinland-Pfalz gibt es derzeit schon über 300 DigiBos. Wer sich als Botschafter:in bewirbt, bekommt eine kostenlose mehrtägige Schulung, bei der vor allem vermittelt wird, wie Lernen im Alter funktioniert. Das Durchschnittsalter der DigiBos liegt bei 69 Jahren, berichtet Geib. „Der Peer-to-peer-Ansatz funktioniert sehr gut, da die DigiBos in einer ähnlichen Lebenssituation und einem ähnlichen Alter sind und sich so gut in die Zielgruppe versetzen können.“

Durch die Pandemie mit Skype und Jitsi

Der Peer-to-peer-Ansatz stammt aus der Lernforschung. Beim Lernen durch Beobachtung ist der Lerneffekt umso höher, je besser man sich mit der Person identifizieren kann, die man imitiert und von der man lernt. Das bedeutet, dass die eigenen Kinder oder Enkelkinder eher weniger als Lehrer:innen geeignet sind, weil sie aus einer anderen Generation stammen. Gleichaltrige Digitalbotschafter:innen können sehr viel besser verstehen, warum eine bestimmte Aufgabe oder Anwendung älteren Menschen schwer fällt.

Helga Handke kann das aus ihrer Erfahrung als Botschafterin nur bestätigen. Wichtig sei die Beziehungsebene, dass man auch über die Motivation für den Schritt ins Digitale sprechen könne. Man könne den Menschen nur wirklich den Alltag erleichtern, indem man ein paar Dinge herausfindet, die dieser speziellen Person in ihrem individuellen Alltag weiterhelfen können. „Wenn jemand wanderbegeistert und naturinteressiert ist, freut er sich vielleicht über eine App, die bei der Pflanzenbestimmung hilft. Es gibt Apps, die die Gartenarbeit erleichtern sollen. Jeder braucht etwas anderes für sein Leben und man muss gar nicht alles beherrschen. Zehn Funktionen sind für viele Senioren schon viel“, berichtet sie.

Eine Anwendung, die mit Beginn der Pandemie für viele plötzlich wichtig wurde, waren Videokonferenzsysteme. Die Kontaktbeschränkungen trafen auch die DigiBos hart: „Meine Arbeit, also das Niederschwellige, den ersten Einstieg, konnte ich eigentlich gar nicht mehr machen“, berichtet Handke. Andere Botschafter:innen, die mit Fortgeschrittenen arbeiten, haben die Lehrstunden digital weiterführen können. Doch wer noch nicht weit genug war, um an Videokonferenzen teilzunehmen, blieb oftmals auf der Strecke. DigiBos, die vor der Pandemie regelmäßige PC-Treffs oder Sprechstunden angeboten hatten, mussten auch umplanen.

Die Einsamkeit lindern

Fabian Geib schätzt die Kreativität der Ehrenamtlichen: „Manche DigiBos haben einen Router in ihren Garten gestellt und dann im Freien in kleinen Gruppen gearbeitet. Zwischen den Lockdowns sind dann auch viele dazu übergegangen, den Senior:innen die Videokonferenzplattform Jitsi als allererstes beizubringen. Damit man nach Möglichkeit auch bei neuen Kontaktbeschränkungen weitermachen kann.“

Besonders bemerkbar machten sich die Einschränkungen durch die Pandemie in Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Als die Einrichtungen im Frühjahr 2020 für Besucher:innen geschlossen wurden, suchten viele Verantwortliche nach einer Möglichkeit, die Einsamkeit zu lindern. Das rheinland-pfälzische Sozialministerium, das auch Hauptförderer des DigiBo-Projektes ist, finanzierte interessierten Heimen Router und Geräte, die es den Bewohner:innen erleichtern sollten, mit ihren Familien und Bekannten in Kontakt zu bleiben.

Umgesetzt wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit den Digitalbotschafterinnen und -botschaftern und mit Freifunk Mainz. Für Freifunk hat Frank Zimmermann das Projekt betreut: „In Mainz haben wir schon seit einiger Zeit mit einem Seniorenheim zusammengearbeitet, um dort WLAN zur Verfügung zu stellen. Als dann die Pandemie begann, kam die Frage auf, wie man das auf andere Einrichtungen ausdehnen kann. Zusammen mit der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und dem Sozialministerium haben wir dann einem Heim in Ludwigshafen zur Probe einen Router verschafft. Nachdem der Test ein, zwei Wochen gut gelaufen war, hatte ich plötzlich fünfzig Router in meiner Küche liegen.“

Heime schaffen Router an

Freifunk habe die Router beschafft, eingerichtet und dann mit einem „Beipackzettel“ zur Installation vor Ort an die Heime geschickt. Mittlerweile seien es deutlich mehr als fünfzig Router geworden: „In rund 25 Häusern stehen etwa 160 Router. Manche davon haben die Einrichtungen aber auch schon selbst bezahlt, als sie gesehen haben, wie gut das Angebot von den Bewohnern angenommen worden war.“

Doch der beste Internetanschluss nützt nichts, wenn die Senior:innen nicht wissen, wie sie ihn benutzen können. Die DigiBos kamen genauso wenig in die Einrichtungen rein wie alle anderen Besucher:innen. Sie halfen mit Materialien oder auch mal übers Telefon. Fabian Geib hofft aber, dass viele der Ehrenamtlichen so bald wie möglich in Seniorenheime gehen können, um auch dort Digitalkompetenz zu vermitteln.

Die meisten Einrichtungen seien sehr offen für die Initiative gewesen, berichtet Geib. Obwohl man mancherorts noch verschlossen gewesen sei und die zu komplizierte Einrichtung der Router oder ein mangelndes Interesse der Bewohner:innen als Grund angab, seien die Rückmeldungen weitestgehend sehr positiv gewesen.

Ansprechpartner:innen in Kommunen gesucht

Freifunker Zimmermann berichtet, dass es oft gar nicht viel brauche, um Senior:innen den Internetzugang zu ermöglichen: „In vielen Fällen reicht ein Videocall von 15 Minuten aus, um den Kontakt aufrecht zu erhalten. Es braucht dafür nicht viele Anschlüsse oder besondere Räumlichkeiten.“ Der Internetanschluss komme besonders auch den älteren Menschen zugute, die vor ihrem Umzug ins Heim schon online unterwegs waren: „Viele Senioren von heute kennen das Internet und haben es zu Hause genutzt. Dann kommen sie ins Heim und sind plötzlich auf Null.“ Ein Internetzugang werde also immer öfter auch aktiv von den Bewohner:innen nachgefragt.

Doch auch, wenn immer mehr Senior:innen online unterwegs sind, sieht Fabian Geib weiterhin großen Handlungsbedarf im Projekt. Bis Ende 2023 sei das Projekt gefördert. Bis dahin wolle man vor allem die Nachhaltigkeit sichern: „Im nächsten Jahr suchen wir feste Ansprechpartner:innen in den Kommunen, die die DigiBos vor Ort koordinieren und mit Räumlichkeiten und Öffentlichkeitsarbeit aushelfen können. Es müssen weiterhin DigiBos ausgebildet werden.“

Neue Herausforderungen für künftige Generationen

Denn auch in zwanzig Jahren wird die Vermittlung von Medienkompetenz im Alter wichtig bleiben. Zu schnell entwickelten sich die Technik und die Herausforderungen weiter, so Geib. Wer heute auf WhatsApp und im Online-Banking fit ist, kann nicht automatisch morgen seine elektronische Patientenakte (ePA) verwalten. „Jede Krankenkasse hat eine eigene App für die ePA. Jede sieht anders aus. Da warten auch auf künftige Generationen, in denen schon viel mehr Leute digital unterwegs sind, ganz neue Herausforderungen“, sagt Geib.

Je mehr Bereiche des alltäglichen Lebens ins Digitale verlagert werden, desto wichtiger ist es auch für ältere Menschen, den Eintritt in diese Welt nicht zu verpassen. Digitalbotschafterin Helga Handke appelliert: „Habt Mut, probiert es aus. Es passiert nichts Schlimmes, wenn man mal einen falschen Knopf drückt. Was nicht klappt, das übt man einfach noch ein paar Mal. Und niemand muss alles beherrschen.“

Kartenausschnitt der Mainzer Neustadt

Ortsbeirat Mainz-Neustadt unterstützt Freifunk mit 700 Euro

In Mainz hat jeder Ortsbeirat ein jährliches Budget, auch Stadtteilmittel genannt. Die Höhe ist abhängig von der Größe des Stadtteils. Die Mainzer Neustadt als größter Stadtteil in Mainz verfügt über knapp 2.400 Euro. In der Regel werden mit dem Geld Vereine oder soziale Initiativen unterstützt.

In der letzten Sitzung des Neustadt-Ortsbeirats am 16. November wurde über die Vergabe der Stadtteilmittel für das Jahr 2021 entschieden. Auf Vorschlag der SPD wurde die Freifunk-Mainz-Community mit 700 Euro bedacht. Davon sollen zehn Freifunk-Router gekauft und an öffentlichen Orten in der Mainzer Neustadt aufgestellt werden.
Die Router sind mittlerweile bestellt und sollen auch bald ihren Zweck erfüllen – freies und kostenloses WLAN für die Menschen im Stadtteil liefern.

Wenn Ihr also mögliche Standorte an öffentlichen Orten wie Kioske, Pizzerien, Döner-Läden oder andere öffentliche Einrichtungen kennt, die dafür in Frage kommen könnten, dann schreibt einfach eine kurze Mail an kontakt@freifunk-mainz.de oder kommentiert unter diesem Blog-Beitrag.

Neue Firmware Version 2020.2.3+mwu1 (stable)

Hallo Freifunkas in Mainz, Wiesbaden und Umgebung,

da wir mit der neuen Firmware in den letzten Wochen keine Probleme feststellen konnten, haben wir uns dazu entschieden diese als stable zu veröffentlichen.

Wie in den letzten Ankündigungen bereits erwähnt, basiert diese auf Gluon 2020.2.3 und bringt als größte Änderung WPA3 und Opportunistic Wireless Encryption (OWE) für die WLAN-Verbindungen mit.

Wenn die Hardware die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt, wird neben der normalen unverschlüsselten Freifunk SSID eine weitere ausgestrahlt, die um die Buchstaben „OWE“ ergänzt ist. Wenn ihr euch mit dieser verbindet, ist die Verbindung von eurem Endgerät zum Freifunk-Knoten verschlüsselt. Da sowohl WPA3 als auch OWE noch sehr neu sind, benötigt ihr ein aktuelles Betriebssystem, um die neuen Funktionen nutzen zu können: iOS ab Version 13, Android ab Version 10, MacOS X ab Catalina, und Windows 10 ab Version Mai 2019.

Außerdem wurden eine Reihe von Fehler behoben, mehr Details dazu findet ihr wie immer in den Gluon-Release-Notes.

Gluon Release-Notes:

MWU Gluon-Konfiguration:

https://github.com/freifunk-mwu/sites-ffmwu/releases/tag/2020.2.3+mwu1

Gluon Source Code: https://github.com/freifunk-gluon/gluon/releases/tag/v2020.2.3

Link zur Firmware: https://wizard.freifunk-mwu.de

Viele Grüße

das Firmware-Team

Neu unterstützte Geräte:

  • Cudy WR1000
  • EnGenius ENS620EXT
  • GL.iNet GL-AR750S
  • Linksys EA6350 (v3)
  • NETGEAR DGN3500B
  • TP-Link CPE210 (v3)
  • TP-Link CPE220 (v3)
  • TP-Link TD-W8970

Neue Firmware Version 2020.2.3+mwu1 (testing)

Hallo Freifunkas in Mainz, Wiesbaden und Umgebung,

leider gab es in Gluon noch 2020.2.2 einen Bug der auf Netgear EX6150 Geräten zu Startproblemen führt was in der neuen Version behoben wurde.

Außerdem wurden die OpenWrt-Basis aktualisiert und bei ASUS RT-AC51 Geräten funktionieren jetzt alle LEDs.

Viele Grüße

das Firmware-Team

Freifunk Stammtisch am 7.7.2021 um 20 Uhr

Schnappt euch ein Kalt- oder Warmgetränk eurer Wahl und kommt am 7.7.2021 ab 20 Uhr zu unserem Freifunk-Stammtisch. Wir wollen gemeinsam auf unsere erfolgreichen Projekte aus dem vergangenen Jahr schauen. 

Mögliche Themen sind
– Freifunk in Flüchtlingsunterkünften
– Freifunk in Altenheimen
– Neuigkeiten aus dem Firmware-Team
– eure Fragen an uns

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und auf hoffentlich weitere kommende Stammtische mit euch.

https://meet.ffmwu.org/stammtisch

WLAN-Versorgung der Geflüchtetenunterkünfte: Freifunker kritisieren WLAN-Pläne des Sozialdezernats

Die Mainzer Freifunk-Initiative kritisiert die Pläne des Sozialdezernats, die morgen im Sozial- und Finanzausschuss auf der Tagesordnung stehen. 270.000€ sollen laut Beschlussvorlage für die WLAN-Installation in Unterkünften für Geflüchtete ausgegeben werden. Für das, was die Stadt damit plant, eine zu hohe Summe laut den Freifunkern, die bereits seit über 5 Jahren Geflüchtetenunterkünfte mit freiem WLAN versorgen. 

„Als wir auf die Beschlussvorlage aufmerksam gemacht wurden, sind wir fast vom Stuhl gefallen“ erklärt Florian Altherr von der Mainzer Freifunk-Initiative. „Für uns ist unverständlich, wie man so viel Geld für WLAN-Installation an diesen Standorten ausgeben kann, zumal teilweise ja schon ein Freifunk-WLAN existiert.“ Die Kosten sind den Freifunkern zufolge um ein Mehrfaches zu hoch angesetzt. Die Freifunker sind außerdem verärgert über die abschätzigen Äußerungen über die von Ehrenamtlichen aufgebaute WLAN-Versorgung. 

Die ehrenamtlichen Freifunker, die in Mainz, Wiesbaden und Umgebung insgesamt über 1300 freie WLAN-Netze für die Allgemeinheit frei und kostenlos zur Verfügung stellen, haben seit 2015 schon viel Erfahrung mit der Versorgung der Geflüchtetenunterkünfte: In enger Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen wurden in kürzester Zeit auch größere Unterkünfte wie das Allianzhaus in der Innenstadt (DRK), die ASB-Aufnahme auf dem Layenhof oder die von den Maltesern betreuten Unterkünfte z.B. in der Altem Portland / an der Wormser Straße oder der Alten Ziegelei mit WLAN versorgt und so Tausenden Menschen der Zugang zum Internet ermöglicht. Der Zugang zum Netz sei ein wichtiger Baustein der Integration und ein Grundrecht, wie die Mainzer Freifunker finden. 

Schwierig gestalte sich neben dem WLAN vor Ort teilweise der „Uplink“, erklärt Altherr, also die Verbindung ins Internet, denn der Breitbandausbau sei auch in Mainz nach wie vor mangelhaft. Insbesondere der Glasfaser-Ausbau sei weiter im Verzug und für eine ehrenamtliche Initiative nicht zu finanzieren, aber auch über DSL die für große Unterkünfte benötigten Bandbreiten zu bekommen, sei schwierig. Die Freifunker halfen daher bei der Beschaffung alternativer vertraglicher Lösungen oder banden die Unterkünfte kurzum selbst mit Richtfunk über ihr bestehendes Backbone über den Dächern der Stadt an. Leider habe die Stadt Mainz den Freifunkern dabei in der Vergangenheit keine Hilfe geleistet und weder finanziell, noch personell oder organisatorisch unterstützt. Mit der Zurverfügungstellung von Dächern oder Netzwerken von Stadt, Stadtwerken oder KDZ wären die Geflüchteten schon längst schneller ans Netz angeschlossen, so Altherr. 

Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung habe sich in den letzten Jahren insgesamt schwierig gestaltet: Bis heute habe die Stadt an keiner einzigen Stelle ein WLAN zur Verfügung gestellt oder einen Internet-Anschluss bereitgestellt, habe Freifunk-Aktivitäten teilweise sogar blockiert. Umso mehr verärgert sind die Freifunker daher über die abschätzigen öffentlichen Äußerungen der Stadtverwaltung in ihrer Beschlussvorlage, wo Freifunk fälschlicherweise als „störanfällig“ beschrieben wird. „Freifunk ist normales WLAN und nicht störanfälliger als jede andere und auch die geplante Lösung. De facto sind Menschen seit 6 Jahren über Freifunk online, während die Stadt bis heute keinen einzigen Anschluss realisiert hat“ resümiert Altherr. Die Ehrenamtlichen, die vielen Menschen seit 6 Jahren den Zugang zum Netz ermöglichen, obwohl die Stadt ihnen bisher Steine in den Weg legt, würden mit solchen Aussagen vor den Kopf gestoßen, so Altherr. 

Die Stadtverwaltung habe eigentlich auch seit Jahren einen klaren Auftrag des Stadtrats, den Ausbau des Mainzer Freifunk-Netzes zu unterstützen, habe aber bislang keine Aktivitäten entfaltet und sei auf keine Kooperationsangebote seitens Freifunk eingegangen. Statt die Versorgung der Geflüchteten zu unterstützen, habe die Stadtverwaltung diese stellenweise sogar aktiv unterbunden, berichtet Altherr. Und von der angeblichen politischen Rückendeckung für Freifunk, die Ende letzten Jahres versprochen wurde, sei weiterhin nichts zu spüren. „Wir wurden vom Sozialdezernat seit Februar zwar zu zwei Gesprächen eingeladen, von einer Zusammenarbeit im Sinne des Wortes kann aber nach wie vor keine Rede sein. Bei Begehungen der Unterkünfte sollten wir nicht dabei sein und eine Abstimmung auf technischer Ebene fand bis heute nicht statt.“ Stattdessen bereite die Stadt nun eine neue Lösung vor, die auf einen teuren kommerziellen Anbieter setzt und wohl auch nicht an die bestehende Infrastruktur angebunden wird.  

Die Freifunker wollen nicht falsch verstanden werden: „Wir finden es sehr wichtig, dass endlich in eine bessere Versorgung der Geflüchteten investiert wird. Gerade während der Pandemie ist das Internet ein wichtiges Tor zur Welt, besonders für die Schulkinder wäre ein guter Internetanschluss essentiell. Wir freuen uns, dass die Verwaltung sich nach über 5 Jahren überhaupt diesem Thema öffnet“ sagt Altherr.

Die Stadtverwaltung setze hier aber falsche Prioritäten: Geld müsse erstens primär in die Anbindung der Immobilien ans schnelle Internet investiert werden. Dabei wäre ein Glasfaserausbau die beste Wahl, es eigne sich aber durchaus auch die geplante Anbindung einzelner Unterkünfte mit Richtfunk – eine Technik die auch die Freifunker bereits einsetzen. 270.000€ für eine solche Lösung seinen aber zu hoch angesetzt. Und die laufenden Internetkosten über das Netz der Stadtwerke, die die Freifunker auf 500-1000€ pro Unterkunft pro Monat schätzen, seien in der Beschlussvorlage nicht einmal enthalten.  

Zudem kritisieren die Freifunker die Priorisierung der Arbeiten: „Wieso wird z.B. eine bestehende und stabile Freifunk-Infrastruktur in der Alten Portland / Wormser Straße nicht weiter genutzt, während anderswo noch gar kein WLAN vor Ort existiert und nur marginale Bandbreiten über DSL möglich sind?“ fragt Altherr. Die Stadt sollte sich nach Ansicht der Freifunker zunächst darauf konzentieren, überall hochperformante Internetanschlüsse zu legen statt sich auf WLAN-Arbeiten zu stürzen und teilweise das WLAN vor Ort sogar neu aufbauen zu lassen. Für die WLAN-Versorgung vor Ort eigne sich auch keine Technik besser als Freifunk mit seinen leicht erweiterbaren Mesh-Möglichkeiten, erklärt Altherr.

„Wenn sie für einen breitbandigen Internet-Anschluss sorgt, könnte die Stadt in Zusammenarbeit mit Freifunkern in wenigen Tagen eine bessere WLAN-Grundausstattung in allen Unterkünften realisieren. Wir finden es sehr schade, dass solche pragmatischen Lösungen seitens des Sozialdezernats auch weiter nicht verfolgt werden und weiterhin keine Kooperation angestrebt wird.“ so Altherr abschließend.


Hintergrund: In den Unterkünften für Geflüchetete besteht bisher kein städtisches WLAN, obwohl seit 2015 bereits Menschen untegebracht sind. Mithilfe der Freifunk-Initiative haben die Hilfsorganisationen in den vergangenen Jahren eine rudimentäre Internet-Versorgung aufgebaut. 270.000€ will die Stadt nun in den Ausbau des WLANs für 7 Unterkünfte investieren und dazu die Mainzer Stadtwerke beauftragen: https://bi.mainz.de/to0050.php?__ktonr=91907

Weitere Hinweise: 

Neue Firmware Version 2020.2.2+mwu2 (testing)

Hallo Freifunker in Mainz, Wiesbaden und Umgebung,

leider gab es in einem der zurückportierten Kernel-Patches einen Bug, der zu einem Deadlock von Netzwerk-Interfaces führen kann. Die neue Version 2020.2.2+mwu2 behebt diesen Fehler.

Viele Grüße

das Firmware-Team

Informationen zu Betrieb und Datenverarbeitung des Jitsi-Servers der Freifunk-Community Mainz/Wiesbaden/Umgebung (MWU)

Hier wollen wir Informationen zum Betrieb und zur Datenverarbeitung des Jitsi-Servers der Freifunk-Community Mainz/Wiesbaden/Umgebung (MWU) transparent machen.

Einleitung

Bei Freifunk handelt es sich um eine Initiative, in der sich Organisationen und NutzerInnen zusammen geschlossen haben, um gemeinschaftlich freie Netze und Dienste zu betreiben und anderen anzubieten. Die Dienste der Freifunker stehen der Allgemeinheit zur freien Nutung zur Verfügung und können ohne Entgelt, aber auch ohne Service-Level-Agreements genutzt werden. Alle Menschen eingeladen, Dienste aus dem Freifunk-Netz zu nutzen und selbst Dienste anzubieten.


Selbstverständnis

Wir Freifunker halten Privatsphäre und Datenschutz für ein sehr hohes Gut und versuchen daher auch auf unseren IT-Systemen maximalen Datenschutz und Transparenz über die Datenverarbeitung zu gewährleisten.Im Folgenden versuchen wir daher, das technische Setup und die Datenverarbeitung nach bestem Wissen und Gewissen zu beschreiben. 
Wir weisen vorweg schon darauf hin, dass es sich bei Freifunk um ein experimentelles Netz handelt und wir den Einsatz moderner Software erproben und dabei Erfahrungen sammeln. Es kann daher kein ausfallfreier oder einklagbarer Betrieb unserer Dienste erwartet werden.  Im Rahmen unseres ehrenamtlichen Engagements zur Erfoschung freier Netze und Dienste geben wir aber unser bestmögliches.

Wer betreibt den Jitsi-Server?

Die Freifunk Community für Mainz, Wiesbaden und Umgebung (MWU).

Wo steht der Server?

In Deutschland.

Welche Daten werden erhoben, gespeichert und verarbeitet?

Bei dem Dienst „Jitsi“ handelt es sich um eine freie Videokonferenz-Software, die wir auf den Servern der Freifunk-Community zur allgemeinen, kostenfreien Nutzung betreiben. Der Quelltext der Software kann auf folgender Website eingesehen werden: https://github.com/jitsi


Bei der Benutzung der Software loggen sich Nutzer mit einer App oder einem Browser in eine Videokonferenz ein. Dabei fallen einerseits technische Logging-Daten an, die zum Betrieb der Software nötig sind. Andererseits können Nutzerinnen und Nutzer sich sog. Nicknames geben, die ebenfalls, für die Dauer der Sitzung, gespeichert und den anderen TeilnehmerInnen bekannt gemacht werden.


Die Logs auf unseren Servern sind so minimal wie möglich gehalten. Nur in den Werbserver- und Jitsi-Logs kann es dazu kommen, dass Nicks/Channels/IPs geloggt werden, wenn ein Fehler auftritt. Diese Daten werden zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Dienstes erhoben. Nach einem Tag werden die Logs gelöscht.


Der XMPP-Server, der die Channels verwaltet, läuft nur mit einer InMemory-Datenbank. Video/Audiostreams und die IP-Adressen der TeilnehmerInnen müssen natürlich für die Dauer der Jitsi-Sitzung im Speicher gehalten werden, sonst könnte keine Konferenz stattfinden. Die Video-Streams gehen sogut wie immer durch unsere Server, außer in dem (seltenen) Fall, dass es eine Zweier-Konferenz gibt, bei der eine direkte P2P-Verbindung aufgebaut werden kann.


Ansprechpartner

Freifunk Community Mainz, Wiesbaden und Umgebung

Freifunker bieten Hilfe bei Versorgung der Mainzer Geflüchtetenunterkünfte mit freiem WLAN an

Im Rahmen der öffentlichen Diskussion um die Versorgung von Mainzer Geflüchtetenunterkünften mit freiem WLAN bietet die Freifunk-Initiative ihre Unterstützung an.


„Freifunk ist ein freies Bürgerschafts-Netz mit dem Ziel, allen Menschen Zugang zum Netz und damit zu Wissen und Kultur und gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen. Mit Freifunk kann man sehr einfach sein Netz mit anderen teilen“ erklärt Florian Altherr, Vorsitzender des Fördervereins Freifunk Mainz e.V. Der Zugang zum Internet sei für alle, aber auch gerade für geflüchtete Menschen essentiell. Die Freifunker bieten daher ihre Hilfe beim Ausbau von WLAN in den Unterkünften an.


In der Corona-Krise helfen die ehrenamtlichen Freifunker bereits an anderen Stellen. So wurden in Zusammenarbeit mit Sozialministerium, dem Projekt Digitalbotschafter und der Landesmedienanstalt beispielsweise Altenpflegeeinrichtungen landesweit mit Freifunk-WLAN versorgt und den Bewohnerinnen und Bewohnern so einen freien Zugang zum Netz ermöglicht. Weiterhin stellen die Freifunker ein freies Video-Konferenz-System namens „Jitsi“ zur Verfügung, das von jedermann kostenlos und ohne Registrierung genutzt werden kann. Damit können sich Bewohnerinnen und Bewohner von Altenpflegeeinrichtungen – aber auch alle anderen Menschen – in der aktuellen Situation besser vernetzen. 


Obwohl die Versorgung der Geflüchtetenunterkünfte mit Internet und freiem WLAN essentiell für die gesellschaftliche Teilhabe ist und gerade aktuell für die Schülerinnen und Schüler im Homeschooling oder Distanzunterricht gebraucht werde, sei hier in den letzten Jahren zu wenig passiert, so die Freifunker. „Hier sehen wir die Stadt Mainz und die Betreuungsorganisationen in der Pflicht, Abhilfe zu schaffen.“ so Altherr. 


Die Freifunker fordern nun schnell aktiv zu werden: „Es handelt sich nicht um Raketenwisschaft und es kostet nur wenig, für jede Unterkunft noch 2-3 weitere DSL-Anschlüsse oder eine Glasfaser-Anbindung zu buchen. Deren Bandbreite könne dann kurzfristig mit Freifunk-Routern in den Häusern verteilt werden. Die Freifunk-Technik sei erprobt und halte durchaus viele Nutzer aus, selbst in Massenunterkünften. „Der limitierende Faktor ist bisher aber die oft fehlende schnelle Internet-Anbindung“ erklärt Altherr. „Hier sollten Stadt und Betreuungsorganisationen schnell aktiv werden, damit geflüchtete Schülerinnen und Schüler möglichst bald gleichberechtigt am Unterricht teilnehmen können“.

Neue Firmware Version 2020.2.2+mwu1 (testing)

Hallo Freifunker in Mainz, Wiesbaden und Umgebung,

ein paar Tage nachdem wir 2020.2.1+mwu2 im testing-Zweig veröffentlicht haben, gab es wieder einen neuen Gluon-Release. Dieser enthält verschiedene Bugfixes für batman-adv, fastd und den WLAN-Treiber des TP-Link Archer C50 v4.

Außerdem haben wir uns dazu entschlossen, den Patch https://git.io/JLYJ6, der schon seit etwa Mitte Oktober in unserer experimental Firmware enthalten ist, zurück zu portieren. Ohne den Patch kann es bei Android-Smartphones vorkommen, dass diese nicht auf IPv6 MLD Queries reagieren, was zur Folge hat, dass Verbindungen via IPv6 vorübergehend nicht möglich sind, wenn das Gerät einige Zeit inaktiv war.

Viele Grüße

das Firmware-Team