Dieses Wochenende: Freies WLAN mit Freifunk beim Weinhöfefest Harxheim

Weinhöfefest Harxheim WegweiserDieses Wochenende findet das Weinhöfefest Harxheim statt. Wir freuen uns sehr, dass viele Weinhöfe und -güter sich entschieden haben, dort mit Freifunk den Besucherinnen und Besuchern neben dem guten rheinhessischen Wein und kulinarischen Leckereien auch ein freies WLAN anzubieten :-)

Schaut mal rein auf unserer Karte, wo es überall Freifunk gibt. Wir wünschen viel Spaß!weinhoefefest

Dieses Wochenende: Freifunk beim Rockfield OpenAir 2016 in der Reduit (Mainz-Kastel)

Wie jedes Jahr veranstaltet die Kulturfabrik Airfield e.V. (KfA) an diesem Wochenende wieder das kostenlose „Rockfield“-Open Air in der Reduit (Mainz-Kastel). Das Festival findet vom 19. bis 21. August im Innenhof des Kulturzentrums am Kopf der Theodor-Heuss-Brücke statt (Facebook-Event).

Wie in den vergangenen Jahren unterstützen wir vom Freifunk auch dieses Jahr das Festival sehr gerne wieder mit freiem WLAN. Wir wünschen viel Spaß und hoffen, dass das Wetter hält.

Unser Setup fällt dieses Jahr etwas kleiner aus, da wir statt der Controller-Lösung, die wir nun schon öfters eingesetzt haben, dieses Mal alles auf eine Nanosation Loco M2 fürs Client-Netz setzen. Auf ihr läuft statt der Original-Firmware unsere Freifunk-Firmware, daher taucht der Knoten auch “normal” auf unserer Karte auf. Vor Ort können wir keinen Internetanschluss nutzen, daher nutzen wir als Uplink unser Mainzer Freifunk-Backbone.

Wie ihr seht, ist die Sichtverbindung nicht ganz perfekt und das Gebäude rechts ragt sicher deutlich in die Fresnel-Zone rein. Über die Strecke (1124m) bekommen wir aber trotzdem eine ganz gute Verbindung hin und hatten bei Messungen an verschiedenen Stellen vor Ort bis zu 8 Mbit/s down und 7 Mbit/s up ins Internet.

 

 

Aktivierung von öffentlichen IPv6-Adressen im Mainzer Freifunk-Netz ab 15. September 2016

mitarbeiter des monatsSchon seit Längerem planen wir die Aktivierung von öffentlichem IPv6 im Mainzer Freifunk-Netz. Beim letzten Community-Treffen haben wir jetzt nochmal ausgiebig darüber diskutiert und unser Votum abgegeben, dass wir die Umstellung nun sobald wie möglich angehen wollen.

Dazu sind wir nochmal die Vor- und Nachteile durchgegangen und haben besonders zwei Punkte nochmal diskutiert, die bei den letzten Treffen und auf unserer allgemeinen Community-Mailingliste kritisch angemerkt wurden.

Erstens die nach Umstellung weltweite Sichtbarkeit von Kontaktdaten in den Freifunk-Knoten. Schließlich ist jeder Knoten dann ja weltweit erreichbar und bietet auf seiner IPv6-Adresse auch seine Webseite an. Hier gab es beim Treffen wie auch auf der Mailingliste kritische Stimmen, die sagten, dass sie nicht gerne hätten, dass ihre Kontaktdaten dann in noch größerem Stil abrufbar seien. Hierfür brauchen wir also auf jeden Fall eine Lösung. Diese kann Opt-Out (wer will, löscht seine Daten) oder Opt-In (wir löschen alle Daten mit dem nächsten Update und wer will, trägt sie wieder ein) sein. Wir haben uns für Opt-Out entschieden, mehr dazu siehe unten.

Das zweite Thema war die Angreifbarkeit der einzelnen Endgeräte: Mit öffentlicher IPV6 sind auch die Endgeräte dann zukünftig ja weltweit erreichbar, also auch angreifbar. Hier haben wir hin und her überlegt und uns Gedanken über die Verantwortung gemacht, die wir auch für unsere Netz-Nutzer mit tragen.

Klar ist: Wir wollen gemäß Pico-Peering-Agreement keine Eingriffe in den Datenverkehr, also auch keine Inhalte-Filterung, also auch keine Firewalls im Freifunk. Wir wollen Netzneutralität und einen “Free Flow of Information”.

D.h. wir müssen uns bewusst sein: Durch IPv6 steigt der Angriffsvektor auf die Endgeräte und wir werden keine Schutzmechanismen wie Firewalls im Freifunk-Netz etablieren, d.h. jede*r NutzerIn muss zukünftig noch mehr dafür sorgen, dass sein Endgerät möglichst sicher ist. Allerdings: Das müssen die NutzerInnen heute schon! Die NutzerInnen dürfen sich auch heute nicht drauf verlassen, dass ein öffentliches WLAN sie vor irgendwas schützt.

Auch heute schon werden alle WLANs in der Regel einfach so genutzt, ohne dass NutzerInnen wissen, ob ein NAT verwendet wird oder nicht und ob eine Firewall verwendet wird oder nicht. Die Endgeräte müssen damit also generell klar kommen und mit immer mehr offenen Netzen auch darauf ausgelegt und vorbereitet werden.

Und auf der anderen Seite ist es so, dass es für uns heute schon eine schwierige Situation ist, kein IPv6 anzubieten. Kein IPv6 anzubieten, bedeutet schließlich auch, Kommunikation netzseitig zu verhindern.

Insgesamt sind wir nach Abwägung aller Argumente zu dem Schluss gekommen, dass wir IPV6 via Freifunk Rheinland-Backbone auf den Gateways aktivieren wollen, d.h. das Admin-Team darum bitten werden, dies zu tun.

Wir haben uns folgende Vorgehensweise überlegt:

  1. Damit niemandes Kontaktdaten gegen seinen Willen im Netz abrufbar sind, weisen wir Alle auf die Umstellung hin und erklären, wie sie ihre Kontaktdaten löschen können, wenn sie das wollen. Wir schreiben dazu einen Blogbeitrag (this) und senden eine Mail an alle, die eine Adresse hinterlegt haben. Wer keine Mail-Adresse hinterlegt hat, aber eine Telefonnummer, den rufen wir an (das sind hoffentlich nur ganz wenige).
  2. Zum 15. September aktivieren wir dann öffentliches IPv6 im Mainzer Freifunk-Netz. Außerdem erklären wir in einem weiteren Blogbeitrag und ggf. per Pressemitteilung, dass und wie man sich in öffentlichen WLANs schützen sollte.

Bis zur Umstellung haben wir jetzt also noch ca. einen Monat Zeit, Alle zu informieren. Wer will, kann seine Kontaktdaten bis dahin manuell rauslöschen.

Bei Fragen oder Anmerkungen, kommentiert gerne hier im Blog oder auf unserer Mailingliste.

So änderst du die Konfig deines Freifunk-Routers (z.B. deine Kontaktdaten)

IMG_20141230_174913Wenn die Ersteinrichtung des Freifunk-Routers nach dem Flashen auf der Konfigurationoberfläche durch Klicken auf “Speichern & Neustarten” abgeschlossen wurde, kommt man erstmal nicht wieder auf diese Einrichtungsmaske zurück.

Die Einstellungen sind so geschützt. Müssen aber dann doch nochmal Daten geändert werden, weil du z.B. umgezogen bist und die Koordinaten nun nicht mehr passen, du eine andere E-Mail-Adresse eintragen möchtest, oder du deine Kontaktdaten komplett entfernen möchtest, gibt es zwei Wege für den Zugriff auf diese Einstellungen:

  1. Entweder du startest den Router nochmal in den Konfig-Modus wie ganz am Anfang ODER
  2. Du verbindet Dich per SSH mit dem Router und machst die Einstellungen manuell in der Kommandozeile.

Für beide Wege haben wir in unserem Wiki eine kleine Anleitung geschrieben.

Bei Fragen oder Problemen schreibe uns gerne eine E-Mail oder wende dich an unsere Mailingliste, auf der du meist schnelle Hilfe anderer Freifunker bekommst.

Build your own Internet: Wir unterstützen den Freifunk Rheinland-Backbone mit 200€ pro Jahr

Anfang des Jahres haben wir die Terminierung unseres Datenverkehrs aus den Freifunk-Netzen Mainz, Wiesbaden und Umgebung (MWU) umgestellt: Statt wie bisher Geld an kommerzielle Anonymisierungsdienste zu bezahlen, deren Betreiber und Hintergründe wir nicht kannten, leiten wir den Traffic nun über den Backbone des Freifunk Rheinland e.V. ins Internet.

Dies hat einerseits ideologische Gründe, aber andererseits auch eine ganze Reihe praktischer Vorteile wie viel mehr Redundanz und deutlich mehr Bandbreite in unserem Freifunk-Netz und wir sind seit der Umstellung extrem zufrieden und dankbar für die super Arbeit der Rheinländer Freifunker.

Da dem Freifunk Rheinland e.V. für den Betrieb eines solchen Backbones natürlich nicht unerhebliche Kosten für Traffic, Hardware, etc. entstehen, wollen auch wir einen kleinen Teil dazu beitragen. Der Vorstand des Freifunk Mainz e.V. hat daher beschlossen, den Freifunk Rheinland zukünftig finanziell mit 200€ pro Jahr zu unterstützen.

Dabei haben wir uns dazu entschieden, als Freifunk Mainz e.V. Mitglied als juristische Person im Freifunk Rheinland e.V. zu werden (60€ Jahresbeitrag) und den Rest der Summe einfach als Spende für den Auf- und Ausbau und den Betrieb des Backbons zu überweisen.

Neue Firmware Version “0.3.3-stable” / Gateway-Änderungen

Ffmz_logo_black_800Als Nachtrag noch eine wichtige Info vom Admin-Team vom 19. Juli 2016:

Hallo Freifunkas in Mainz, Wiesbaden und Umgebung,

wie ihr ja wisst werden im Freifunk MWU Netz aktuell 4 Gateways betrieben:

  • Kaschu (gespendet von Markus)
  • Lotuswurzel (gespendet von Tobias)
  • Spinat (getragen durch den Verein Freifunk Mainz e.V.)
  • Wasserfloh (gespendet von Sebastian)

Das Gateway Kaschu ist nun abgeschaltet worden, weil der Spender es nicht mehr weiter betreiben möchte. Stattdessen hat Julian ein neues Gateway installiert, das seit ein paar Tagen funktionsbereit ist und den Namen “Ingwer” trägt.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Markus, dessen Gateway “Kaschu” ca. 1 Jahr lang das Freifunk Netz mit getragen hat. Genauso bedanken wir uns bei Julian für die neue Gateway-Spende!

Die Gateways, genauer gesagt die fastd-Server, zu denen die Freifunk-Knoten den VPN-Tunnel aufbauen, sind fest in der Firmware hinterlegt. Deshalb gibt es nun eine neue Firmware-Version, in der diese Gateway-Liste aktualisiert wurde. Es handelt sich also nur um kleine
Konfigurationsänderungen, die Firmware-Basis Gluon v2016.1.5 bleibt identisch.

Infos zur neuen Firmware:
– MWU Firmware Version: “0.3.3-stable”
– Gluon Firmware Version: “v2016.1.5”

Gluon Source Code:
https://github.com/freifunk-gluon/gluon/releases/tag/v2016.1.5
Gluon Release-Notes:
http://gluon.readthedocs.org/en/stable/releases/v2016.1.5.html
MWU Gluon-Konfiguration:
https://github.com/freifunk-mwu/site-ffmwu/releases/tag/0.3.3

(der Build-Prozess ist noch nicht fertig – spätestens morgen Abend ist die Firmware verfügbar inzwischen abgeschlossen):
Link zur Firmware Mainz: http://firmware.freifunk-mainz.de/stable/
Link zur Firmware Wiesbaden: http://firmware.wiesbaden.freifunk.net/stable/

Änderungen an der Gluon Konfiguration (site) seit Version “0.3.2-stable”:

  • Signatur-Schlüssel von Markus wurde entfernt
  • Gateway “Kaschu” wurde entfernt
  • Gateway “Ingwer” wurde hinzugefügt
  • Die Anzahl der erforderlichen Signaturen für ein Autoupdate des Firmware-Branches “stable” wurde von 4 auf 3 herabgesetzt

Eure Knoten werden sich innerhalb der nächsten 7 Tage automatisch updaten, sofern ihr den Autoupdater aktiviert und auf den Firmware-Branch “stable” eingestellt habt.
Bitte beobachtet in dieser Zeit eure Knoten, ob alles glatt läuft.

Happy Updating wünscht,
das Firmware- + das Admin-Team

Mommenheimer begeistert von freiem Internet

Pressemitteilung von Auxilium Mummerum e.V. zur ersten Freifunk-Infoveranstaltung in Mommenheim am 14. Juli 2016:

Vergangenen Donnerstag kamen Interessierte aus allen Altersklassen zu einem Informationsabend zum Thema Freifunk ins Mommenheimer Rathaus. Der Verein Auxilium Mummerum hatte eingeladen, um über die Möglichkeiten des freien WLAN-Netzes zu berichten.

„Zunächst sind die meisten Menschen skeptisch wenn es darum geht, dass man Internet umsonst nutzen oder seinen Internetzugang mit anderen teilen kann. Aber wer sich ein bisschen damit befasst merkt schnell, dass freies Internet weder illegal noch teuer ist“, berichtet Frank Zimmermann, der die Details des freien Internets erläuterte. „Wer sich an Freifunk beteiligt, zeigt soziales Engagement und ermöglicht freien Zugang zu Wissen und Bildung. Und für den Nutzer ist Freifunk immer kostenlos.“

Davon konnten sich die Zuhörer an diesem Abend direkt selbst überzeugen. Im Ratssaal war zum Testen ein Freifunk-Router aufgebaut. So konnte jeder selber sehen und ausprobieren, wie einfach die Installation ist und wie unkompliziert man Freifunk nutzen kann.

Und wer einmal Freifunk Mainz genutzt hat wird schnell an vielen Stellen in Mainz und Umgebung merken, dass er dieses freie Internet an zahlreichen Orten finden kann. Denn das Handy oder Tablet wird dann automatisch Freifunk wählen, wenn ein WLAN-Hotspot in der Nähe ist. Das spart eigenes Datenvolumen und somit Kosten. Und wer am Freifunk-Netz aktiv teilnehmen will, kann selber einen Router aufstellen und das Netzwerk erweitern. So kann jeder mit minimalem Einsatz ein tolles Bürgernetzwerk betreiben. Beratung und Software gibt es übrigens umsonst, denn Freifunker arbeiten grundsätzlich ehrenamtlich.

Wer wissen möchte, wie jeder, auch in anderen Gemeinden, mitmachen und gleichzeitig davon profitieren kann, wendet sich einfach an Frank Zimmermann – Telefon (06138-927885) oder Mail. Zusätzlich bietet auch die Seite www.freifunk-mainz.de interessante Informationen.

freifunk mommenheim

“Freies Internet für Alle” – Mommenheim soll Freifunk-Netz bekommen

Am 14. Juli findet die erste Info-Veranstaltung zu Freifunk in Mommenheim statt (Facebook-Event). Ankündigung:

Internet jederzeit und an jedem Ort – für viele heute selbstverständlich. Doch das kostet. Und der notwendige Anschluss zu Hause oder der Zugang per Smartphone ist nicht immer möglich. In vielen Städten sorgen WLAN-Hotspots für Abhilfe. Zumeist aber mit Einschränkungen. Ist die Nutzung kostenlos möglich, ist sie in der Regel zeitlich beschränkt. Und der Nutzer muss sich erst anmelden und akzeptiert meist auch noch Werbung zur Finanzierung.

Freifunk dagegen ist völlig unabhängig und in jeder Hinsicht frei. Wer in Reichweite eines Freifunk-Hotspots ist, wählt einfach Freifunk Mainz als Anbieter. Ohne Anmeldung, ohne Passwort, ohne irgendwelche Einschränkungen, werbefrei und natürlich kostenlos.

Möglich wird das durch Bürger, die ihren Internetanschluss teilen oder einfach nur einen Router aufstellen, der sich dann mit anderen vernetzt. Und alles ohne jedes Risiko. Denn der Gast am Hotspot nutzt nur die Bandbreite des Anschlusses, der Zugang erfolgt direkt über Freifunk als Anbieter. Die Kosten für die Technik sind dabei erstaunlich gering. Somit eignet sich diese Art von freiem WLAN-Hotspot für jeden. Natürlich auch für Hotels, Restaurants, Geschäfte und Arztpraxen.

Mommenheim hat bereits 3 Freifunk-Hotspots. Und es sollen mehr werden.

Wie das funktioniert, warum jeder mitmachen und gleichzeitig auch profitieren kann – all das vermittelt ein Informationsabend am 14. Juli um 19 Uhr im Rathaus in Mommenheim (An der Weidenbrücke 1).

Eingeladen sind alle Interessierten, natürlich auch aus anderen Gemeinden. Veranstalter ist der Verein Auxilium Mummerum e.V. in Zusammenarbeit mit Freifunk Mainz e.V.. Fragen vorab können an Frank Zimmermann per Mail oder telefonisch (06138 – 927885) gestellt werden.

Heute: Mainz Map III – Der Thementag zu Technologien der Zukunft in Mainz

Wir sind heute mit den netten Menschen von In Zukunft:Mainz beim Mainz Map III – Der Thementag zu Technologien der Zukunft in Mainz unterwegs. Stoßt dazu, wenn ihr mögt, um 14 Uhr auf dem Tritonplatz zur “Futour”, der thematischen” Fahrradtour,  um 18:30 Uhr im Bonifaziusturm zu “Open your Mainz” oder um 19:30 Uhr zur “Perfor’Mz”!

Freifunker bieten über 1000 freie WLAN-Zugangspunkte in Mainz, Wiesbaden und Umgebung

Die Mainzer Freifunk-Initiative begrüßt es, wenn Unternehmen ihren Kunden, Touristen und Anderen kostenloses WLAN anbieten. Gleichzeitig weisen die Freifunker darauf hin, dass “kostenlos” nicht gleich “frei” bedeutet: Eine zeitliche Beschränkung bei der Nutzung eines WLAN-Hotspots halten die Freifunker für nicht mehr zeitgemäß. Eine Registrierung zur Nutzung eines WLANs lehnen die Freifunker aus Datenschutzgründen ab.

Freifunk Map Uebersicht MWU Juni 2016

In Mainz, Wiesbaden und Umgebung bieten Freifunkerinnen und Freifunker schon heute über 1000 freie WLAN-Hotspots an, die von jedermann dauerhaft und ohne Passwort oder Registrierung genutzt werden dürfen. Auf einer Karte (https://map.freifunk-mwu.de) können Interessierte stets den nächsten Freifunk-Knoten finden.

Dazu erklärt Florian Altherr, Vorsitzender des Freifunk Mainz e.V.: “Sein WLAN zu teilen, gehört heutzutage genauso dazu, wie seinen Gästen ein Glas Wasser hinzustellen. Wir freuen uns daher sehr, wenn immer mehr Menschen, Organisationen und Unternehmen ihr Netz mit Gästen, Nachbarn, Freunden und Fremden teilen.”

Das Mitmachnetzwerk “Freifunk” bietet dazu die idealen Möglichkeiten: Für nur geringe einmalige Kosten (ab ca. 20€, für größere Räume ab ca. 45€) bekommt man ein entsprechendes Gerät. Die passende Freifunk-Software kann man sich kostenlos von der Webseite der Freifunker herunterladen. Durch das Providerprivileg im Telemediengesetz sind die Anbieter eines Freifunk-Knotens auch vor der sogenannten Störerhaftung geschützt und können Ihren Internetanschluss bedenkenlos teilen.

“Mit Freifunk kann man sein Netz kinderleicht in wenigen Minuten mit anderen teilen”, so Altherr: “Wir freuen uns sehr, dass sich schon ca. 1000 Menschen und Institutionen entschieden haben, mitzumachen. Und jeden Tag kommen neue Freifunk-Knoten hinzu. Diese Freifunk-Knoten spenden einerseits Internet, bauen aber zusätzlich auch untereinander ein eigenes Netzwerk auf. Das Freifunk-Netz wächst so von Wohnung zu Wohnung weiter und wird zu einem eigenen, dezentralen Netz, das noch viel mehr ist als die Summe seiner Teile.”

Aktuelle Knoten-Statistik Freifunk Mainz, Wiesbaden und Umgebung

Aktuelle Knoten-Statistik Freifunk Mainz, Wiesbaden und Umgebung

Freies WLAN gehört in vielen europäischen Ländern bereits jetzt zum täglichen Leben. Deutschland hinkt im internationen Vergleich aber leider immer noch hinterher. Die Freifunker verweisen daher darauf, dass es auch für Kommunen mit der Freifunk-Technik ein Leichtes ist, ein kostenfreies, freies WLAN an öffentlic

hen Gebäuden, Plätzen oder für ganze Straßenzüge zu realisieren, ohne dabei an einzelne kommerzielle Anbieter gebunden zu sein. Freifunk-Initiativen landesweit unterstützen Kommunen gerne beim Aufbau eines solchen Freifunk-Netzes.

Weblinks