Nimm 2 ist out – Nimm 5 ist in

Wenn es auch mal noch weiter gehen soll: Loco M5 vor einer 45cm SAT Schüssel

Wenn es auch mal noch weiter gehen soll: Loco M5 vor einer 45cm SAT Schüssel

Immer öfter schält sich die Erkenntnis heraus, dass gerade an exponierten Standorten in einem Ballungszentrum die Verwendung von normalen 2,4 GHz Routern dann versagt, wenn mehr als 50 Meter überbrückt werden sollen.

Das konnten wir mitlerweile herausfinden, da uns durch den günstigen Erweb von 5 GHz Routern eine Alternative zur verfügung stand. Selbst auf dem Lande, wie hier in Partenheim, ist die Hochfrequenz-Wolke auf dem Standard Band so dicht, das selbst bei Sichtverbindung und guten Antennen nie ein wirklich stabiler Stand erreicht werden konnte.

Mit drei Ubiquiti Loco 5 Routern ist das auf einmal kein Problem mehr. Wo wir vorher mal 1 bis 2 Mbit durch bekommen hatten, sind jetzt 8 bis 10 und mehr keine Frage mehr. Nachteilig hat sich herausgestellt, dass man allerdings keinen Mischmasch von Ubiquiti Produkten einsetzen sollte. Nicht immer kann ein AccessPoint unterschiedliche Spezifikationen gleichzeitig bedienen.

Diese Erkenntnis hilft uns beim weiteren Netzausbau von Freifunk-Mainz.

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Wolfgang

Über Wolfgang

Setzt sich seit 2013 für Freifunk ein. Neben den anderen Vorteilen eines freien Netzes, sieht er gerade im unterversorgten ländlichen Bereich die Chance, das Leute ihren Anschluss ungefährdet mit anderen teilen können. Er unterstützt hier besonders die Aktivitäten in Partenheim

4 Gedanken zu „Nimm 2 ist out – Nimm 5 ist in

  1. Dirk Roth

    Für was setzt Ihr denn die 5 GHz-Strecken ein? Ist das nur für Standort-Vernetzungen gedacht oder sollen damit auch Hotspots betrieben werden? Ansonsten sind die 5 GHz ne coole Sache – vor allem da hier mehr Kanäle und weniger Benutzer vorhanden sind. Hier ist in der Regel sogar der N-Betrieb mit 40 MHz-Bandbreite problemlos möglich.

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    1. spky

      Nun, wir setzen die 5 GHz für beides ein:

      Primär werden im 5 GHz Band Funkstrecken realisiert, zum Beispiel eine zum Holzturm hin (seit dem gibt es da oben stabil Netz! Yeah) und auch einige in Partenheim. Diese Strecken sind meist mit Hardware von Ubiquiti aufgebaut.
      Kann aber dein normaler Freifunkrouter daheim auch 5 GHz, dann ist unsere Anleitung so gestrickt, dass man zwei mal ein Freifunk-Netz ausstrahlt. Je 2,4 und 5 GHz.
      Wir sind inzwischen so weit, dass wir die SSID im 2,4 GHz Band in der kommenden Firmware-Version als ‚legacy‘ taggen.. Ob wir das dann auch so live schalten werden müssen wir noch mal durchdiskutieren, aber du hast ja bereits alle Pro-Argumente genannt.

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      1. Dirk Roth

        Für Weitverbindungen bzw. Zuführungsstrecken kommt man eigentlich nicht am A-Band vorbei, vor allem weil hier auch höhere Sendeleistungen zulässig sind. Übrigens: Neben den beiden „Standardbändern“ zwischen 5180 und 5700 MHz gibt es noch ein drittes Band von 5755 bis 5875 MHz. Das ist allerdings für „gewerbliche Nutzung“ reserviert. Interessant sind hier halt die 36 dBm. :-) Ob die allerdings mit den Nanos gehen, zumindest mit legalen Einstellungen, kann ich nicht sagen. Mit der normalen Regulatory-Einstellung für D sind die Frequenzen jedenfalls nicht einstellbar.
        Als AP sehe ich die 5 GHz aber eher problematisch. Klar die freien Frequenzen sind verlocken, nur haben gerade ältere und günstigere Geräte das Problem das diese das A-Band nicht unterstützen und die Dämpfung ist hier auch schon größer, was eine vernünftige Ausleuchtung wieder schwieriger macht.
        Sag mal, hab ich das richtig verstanden? Die TP-Link Kisten können 2,4 UND 5 GHz gleichzeitig?

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        1. WolfgangWolfgang

          Ei sicher können die das: Die Typen wdr 3500 aufwärts machen 50 mW auf dem Band. Das reicht mit der Stummelantenne aber nur um ein Zimmer auszufüllen, hinter der nächsten Wand ist das Signal weg. Mit externen Antennen haben wir noch keinen Versuche unternommen. Die Locos M5 machen 23 dbi maximal. Das reicht für einige Kilometer (<=7). Darüber funktionieren sie gut, wenn sie statt eines LNBs vor eine kleine SAT-Schüssel 35-40 cm gespannt werden. Damit machen wir auf 9,5 km Nieder-Olm/Partenheim noch 30 Mbit pro Richtung. Auf der anderen Seite stehe eine Nanobridge NB22.

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