Archiv der Kategorie: Hardware

Alles was mit Hardware zu tun hat

Erste WebCam im Mainzer Freifunk-Netz

Funkamateure sind bekannt dafür, dass sie gerne mal was Neues ausprobieren. Basteln mit Freifunk zu verbinden bietet sich da an. Eine WebCam mit einem Raspberry-PI 2 in den Räumlichkeiten des DARC Ortsverband Mainz zu installieren lag da nahe. Warum? Weil wir im unseren Clubraum im obersten Stockwerk des historischen Holzturms am Rande der Mainzer Altstadt einfach eine geile Sicht über die Stadt haben.

2016-10-10-11_05_14-mobilcam-user-ffmz-org_8080Unter http://mobilcam.user.ffmz.org:8080 könnt ihr Euch den Livestream 24/7 anschauen und an der tollen Aussicht teilhaben..

Empfangsberichte bitte an Wolfgang schicken.

 

Wir bauen ein Backbone über den Dächern der Stadt

Um die einzelnen Freifunk-Inseln miteinander zu verbinden und um schnelles Netz überall zur Verfügung zu stellen, bauen die Freifunker aus Mainz und Umgebung jetzt ein eigenes Freifunk-Backbone.

Das Backbone ist ein Hochgeschwindigkeits-Netz über den Dächern der Stadt, das mittels Richtfunk-Geräten errichtet wird. Zu diesem Zweck suchen die Freifunker in Mainz und Umgebung nach hohen Gebäuden als möglichen Standorte für Backbone-Knoten. Wer Zugang zu einem hohen Gebäude hat, oder diesen vermitteln kann, ist herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden.

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Mast am Standort 1 auf dem Uniklinik-Gebäude am Augustusplatz in Blickrichtung Neustadt. Hier ist das Zentrum unseres derzeitigen Backbones.

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Wireless Community Weekend – Berlin, 15.-17. Mai 2015

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Vom 15. bis 17. Mai findet in der Berliner c-base wieder das Wireless Community Weekend (WCW) statt. Hier treffen sich viele Aktive aus den über 160 Freifunk-Communities aus ganz Deutschland und internationale Gäste.

Das WCW ist eine gute Gelegenheit, Freifunker aus ganz Deutschland, Softwareentwickler und Hardwarebastler kennenzulernen. Es gibt Vorträge, Workshops und durchgehend Hacksessions. Themenvorschläge sind immer willkommen. Das offizielle Programm wird von den Teilnehmern während der Veranstaltung erstellt. Die Veranstaltung ist offen für jeden und kostet keinen Eintritt. Es gehört zur Tradition, dass am Abend mit Blick auf die Spree gegrillt wird.

“Zu jedem WCW haben wir in den letzten Jahren große Themen angepackt und entscheidende Entwicklungen an nur einem Wochenende vorangetrieben” sagt Bastian Bittorf, Freifunker aus Weimar und beschreibt die enge Zusammenarbeit zwischen Freifunk und den Entwicklern von Freifunk-Software (OpenWRT), Netzwerkprotokollen und Hardware.

In diesem Jahr stehen Themen wie lokale Dienste, neue Technologien, Verschlüsselung oder Sicherheit im Fokus. Wir stellen ein gemeinsames Memorandum of Understanding vor. Natürlich gibt es auch Updates zu Rechtsfragen, politischen Entwicklungen (z.B. der WLAN-Störerhaftung) und Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus soll sich ein Beirat konstituieren, dass Unterstützung bei der Moderation der Freifunk Communities anbietet.

Freifunk ist im letzten Jahr auf über 12.000 Zugangspunkte gewachsen. Viele Communities haben sich in Städten und Gemeinden in ganz Deutschland gegründet. “Wir freuen uns auf viele neue Gesichter und sind gespannt auf die Ideen aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen”, erklärt Christian Heise vom Förderverein freie Netzwerke e.V.. “Das WCW eignet sich auch wunderbar für Anfänger um Starthilfe zu bekommen”, so Heise weiter.

Für Teilnehmer gibt es eine Seite im Freifunk-Wiki, auf der sie sich selbst und ihre Themen und Vorschläge eintragen können. Am Tag vor dem Wireless Community Weekend findet der OpenTechSummit statt. Auch dort sind viele Freifunker vertreten.

Informationen

Pressekontakt zum WCW

ADS-B im Mainzer Freifunk Netz – Flugzeugen beim fliegen zuschauen

Aads-b-setupuch wenn manchmal der Eindruck entsteht, Freifunk würde nur Internet für möglichst viele bereitstellen,  ist Freifunk viel mehr als nur das. Im Freifunk Netz kann jeder seine eigenen Dienste anbieten unabhängig von Internetprovidern oder Serverbetreibern. Diese Möglichkeit habe ich genutzt und möchte euch heute meinen ADS-B Tracker vorstellen. ADS-B ist ein Signal, dass von Flugzeugen mit hoher Leistung (meist 250W) auf einer Frequenz von 1090 MHz abgestrahlt wird. In diesem Signal sind eine Vielzahl von Informationen enthalten z.B. die aktuelle GPS Position, die Geschwindigkeit, die Höhe, die Flugnummer und vieles mehr. Sofern ihr im Freifunk Netz unterwegs seid, könnt ihr euch unter http://flugzeug.user.ffmz.org das Web-Interface des Trackers ansehen.

Hardware

  • Für die Verarbeitung der Signale habe ich einen Raspberry Pi gewählt, da ich den von einem älteren Projekt über hatte :-)IMG_4383
  • Als Empfänger wurde ein RTL-SDR kompatibler DVB-T dongle verwendet (z.B. diesen)
  • Die Antenne habe ich wie in diesem Youtube Video nachgebaut. Bei mir hängt eine mit ~1 m Länge also 8 Elemente.
  • Den USB Hub brauche ich, da ich den Raspberry per WLAN ins Freifunk gehängt habe und das Model A nur einen USB Anschluss hat.
  • Das Dings links ist ein DC/DC Wandler um die Leitung (12V) auf eine für den Raspberry angenehme Spannung (5V) zu wandeln.

Software

  • rtl_sdr erlaubt die Nutzung der RTL2832U Tuner (Ursprünglich für DVB-T gedacht) als Software Defined Radio (SDR).
  • dump1090 ist ein Decoder für ADS-B Signale, die mit rtl_sdr aufgefangen wurden. Dump1090 bietet auch das Web Interface an, und kann die decodierten Signale an andere Anwendungen weiterleiten.ads-b
  • Über Piaware lade ich die Daten zusätzlich an FlightAware weiter, wer sich meine Statistiken mal angucken will kann hier gucken…

 

Regelmäßige Bastelabende im Peng gut angenommen

Der Arbeitsplatz ist gerade verwaist.

Der Arbeitsplatz ist gerade verwaist.

Nachdem wir ja für Bastel und Plauderabende immer den 3. Donnerstag im Monat definiert haben, fand am 18. Sept. 2014  ab 18 Uhr der Zweite davon statt. Im Peng auf dem Hartenberg steht dafür ein Raum mit Tischen und Sitzgelegenheiten – und natürlich Getränken – zur Verfügung.

Scheinbar gibt es einen echten Bedarf für diese Abende, was uns bislang wohl nicht so klar war. Alleine für diesen Abend hatten wir zwei Geräte zur totalen Reanimation vorliegen. Weiterhin galt es zwei TP-Links mit aktuellen Images zu versehen und komplett neu zu konfigurieren. Dank Alexander aus Kostheim, stand uns ein Werkzeugkoffer und sogar ein Gas-Lötkolben zur Verfügung. Beides kam zum Einsatz weil wir bei zwei Geräten an die innere Serielle Schnittstelle ran mußten, die es erst mal zu bestücken galt.

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Auf der Platine werden 3 Pins mit dem Gas-Brenner implantiert. Fachleute bei der Arbeit ;-)

Fazit gegen 22 Uhr:  Die Reanimation von einem Gerät war ein voller Erfolg und die anderen Router waren fertig aufgefrischt. Ab und an kamen noch ein paar Leute auf einen Plausch vorbei – wie Florian schön gesagt hat „zum AbNerden nach Feierabend“…  Da noch Arbeit übrig geblieben ist, sehen wir uns wohl dann am 16. Oktober wieder. So macht das Spaß.

Router eintuppern – ein günstiges Außengehäuse

So einfach lässt dich der Router an Ort & Stelle befestigen. Jetzt muss er seine outdoor-Tauglichkeit unter Beweis stellen.

Ein Knoten darf nach draußen.

Eigentlich steht ein Freifunk-Knoten gerne draußen. Draußen, wo er viel leichter mit den anderen Knoten in der Nachbarschaft quatschen kann, weil keine störenden Fenster oder Wände im Weg sind. Draußen, wo viele Passanten und Nachbarn (menschliche jetzt) ihn nutzen können.

Nun verwenden wir aber ja bekanntlich den gewöhnlichen Plaste-Router aus dem Einzelhandel um die Ecke. Zu den Dingen, die ein Plaste-Router nun nicht mag, gehört leider das Wetter. Wetter ist draußen kaum zu vermeiden. Der Router muss also wetterfest verpackt werden, wenn er ein draußen-Freifunk-Knoten werden soll!

Recht professionelle wetterfeste Verpackungen für Elektronik gibt es käuflich zu erwerben, auch im Baumarkt. Wenn darin etwas so großes wie ein WLAN-Router Platz finden soll, kann der Preis aber stattlich werden. Die folgende Bauanleitung ist das Ergebnis der Suche nach einer kostengünstigen Möglichkeit, einen Plaste-Router in einen outdoor-Knoten zu verwandeln. Gegenüber teureren Lösungen gibt es sicherlich auch Nachteile, die unten ebenfalls angerissen werden sollen.

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Freies WLAN auf Rockfield OpenAir kann kommen

Treppenaufgänge als hohe Montageorte für den Link zum Holzturm

Treppenaufgänge als hohe Montageorte für den Link zum Holzturm

wie geplant haben wir am 25. Juni 2014 einen kleinen Funkstrecken-Test  durchgeführt, um die Qualität der Funkstrecke zwischen dem Holzturm in Mz und der Reduit auf hessischer Seite zu prüfen.

Wolfgang hatte zuvor im Turm eine Loco mit 5 GHz aufgehängt und angeschlossen, eine weitere hatte er im Gepäck für den Testaufbau an der Kaserne (was die Reduit früher mal war).

Es stellte sich raus, daß Weiterlesen

Experimentier-Stube: Sector-Antenne selber gemacht

WLAN_Sector_AntennaDiese Antenne wurde mal in einer ruhigen Minute schnell zusammengebaut. Die Anpassung an der Einspiesung hat es jedoch in sich. Muss doch hier eine Umsetzung des Wellenwiderstandes auf 50 Ohm mit Hilfe einer Lamda-Halbe Umwegleitung erfolgen.

Der erste praktische Versuch fand schon vor Monaten statt, jedoch waren die Signale gegenüber einem Rundstrahler mit 6 dbi zu schlecht, als das man diese Werte hätte durchgehen lassen. Also ab in die Ecke für später.

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Freies Internet auf dem Open-Ohr Festival

Die Planungen laufen und nehmen Gestalt an. Heute fand ein Vor-Ort-Termin in der Zitadelle Mainz statt, wo wir nicht nur einen neuen Standort für den 5 GHz – Link zum Holzturm festgelegt, sondern auch die mögliche Kabelführung und die Verteilung der WLAN-Signale überdacht haben. Auch Alternativen wurden fest gehalten.

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