Archiv der Kategorie: Mitmachen

Dolgesheim/Rheinhessen: Ein Dorf funkt frei

DOLGESHEIM – Noch vor dem Ortseingangsschild springt das W-Lan an. „Freifunk Mainz“, und das in Dolgesheim. Die Gemeinde ist ein Vorreiter in der Region, was das mobile, ungebundene Internet angeht. Auf der Internetseite map.freifunk-mwu.de sind lauter blaue Punkte verzeichnet. An jedem dieser Punkte steht eine Datenquelle, mal ein Router, mal eine Antenne. Im Mainzer Stadtgebiet wimmelt es vor Punkten, jenseits der Stadtgrenze werden es schlagartig viel weniger. In der VG Rhein-Selz sind zahlreiche Gemeinden noch komplett weiß. Und dann ist da dieser eine Punkte-Knubbel – in Dolgesheim.

Dolgesheim, Wappen aus Wikipedia

Schöner Artikel über Freifunk in Dolgesheim/Rheinhessen, wo der Ortsbürgermeister persönlich Freifunk unterstützt und von Weingut und Hotel bis zum Aussiedlerhof alle mitmachen.

Von solchen Erfolgsgeschichten wünschen wir uns gerne mehr :-)

Welchen Router kaufe ich, um mein Netz mit Freifunk zu teilen?

TL-WR1043N/ND v2/v3/v4/v5

TL-WR1043N/ND v2/v3/v4/v5

Um deinen eigenen Freifunk-Router zu betreiben, benötigst du nur ein kompatibles WLAN-Gerät. Die Grundlage für die Kompatibilität liegt in der Unterstützung durch die freie GNU/Linux Distribution OpenWrt, die sich auf Embedded-Geräte spezialisiert hat.

Hast du bereits ein Gerät, oder willst selbst eines kaufen, überprüfe bitte zuvor ob bereits eine Firmware dafür existiert. Das kann man auf der Firmware-Downloadseite prüfen, oder du fragst auf unserer Mailingliste. Die übliche Router-Hardware vom DSL- oder Kabelprovider ist hierfür in der Regel nicht geeignet.

Achte beim Kauf auf die Hardware-Revision! Nicht immer existiert für jedes Gerät eine Firmware, obwohl es zur selben Modellreihe gehört. Schaue daher vor dem Kauf auf die Verpackung oder kontaktiere deinen Lieferanten zur Klärung.

Die Liste der von uns empfohlenen Modelle findest du hier in unserem Wiki.

Volkshochschule Oppenheim: Vortrag zu „Freifunk – Freies WLAN und Internet“ am 5.11.2018

  • Beginn: 5.11.2018, 19:00 Uhr
  • Ort: Jugendhaus Oppenheim, Rheinstraße, DE-55276 Oppenheim

Im Rahmen ihres Jahresthemas „Digitalisierung“ macht die Volkshochschule Oppenheim in der Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen (KVHS) auf einen kostenlosen Vortrag am Montag, 5. November, um 19 Uhr im Jugendhaus Oppenheim in der Rheinstraße aufmerksam.
Gemeinsam mit der Stadt Oppenheim präsentiert die Bildungseinrichtung einen Info-Abend mit dem Freifunk-Experten Frank Zimmermann vom Mommenheimer Verein „Auxilium Mummerum“.

„Freifunknetze sind freie, WLAN-basierte Funknetze, die nicht von kommerziellen Anbietern, sondern von Privatpersonen, Vereinen oder ähnlichen Organisationen angeboten werden.  Dabei sind die Benutzer auch gleichzeitig die Betreiber der Computernetzwerke, die von einigen Heimnetzwerken ausgehend, Häuser, Stadtteile, Dörfer vernetzen können“, so Zimmermann.

Der Vortrag informiert über Nutzen, Kosten und die Anwendung von Freifunk. Freifunk ist auch im Bereich Tourismus für Gästehäuser, Hotels oder Freizeitanlagen interessant.

Weitere Infos: https://www.stadt-oppenheim.de/event/volkshochschule-vortrag-zu-freifunk-freies-wlan-und-internet/

Was ist Freifunk?

Was ist Freifunk?

Freifunk ist eine gemeinschaftliche Bewegung, die einen freien, gleichberechtigt nutzbaren Netzzugang als gesellschaftlichen Grundstein sieht. Wir verfolgen kein kommerzielles Interesse und unterstützen das Netz ehrenamtlich.

Die Vision von Freifunk ist die Verbreitung freier Netzwerke, die Demokratisierung der Kommunikationsmedien und die Förderung lokaler Sozialstrukturen. Freifunk finanziert sich ausschließlich über Spenden und lebt von der Beteiligung engagierter Menschen.

Freie Netze werden von immer mehr Menschen in Eigenregie aufgebaut und gewartet. Alle aktiv am Freifunk-Netz Teilnehmenden stellen ihre WLAN-Router für den Datentransfer der Allgemeinheit zur Verfügung. Das erweitert das Netz und eröffnet die Möglichkeit Daten, wie zum Beispiel Text, Musik und Filme über das Freifunk-Netz zu übertragen oder über von Teilnehmern eingerichtete Dienste im Netz zu chatten, zu telefonieren und gemeinsam Onlinegames zu spielen. Die Nutzung des Freifunk-Netzes ist allerdings keineswegs auf die aktiven Mitglieder der Initiativen beschränkt. Freifunk-Netze sind so aufgebaut, dass sie – ein WLAN-fähiges Endgerät vorausgesetzt – von Allen ohne Registrierung und ohne künstliche Zugangsbeschränkungen genutzt werden können.

Als eine unserer zentralen Aufgaben sehen wir es, Gebäude, Straßen, Stadtteile oder gar ganze Dörfer und Städte miteinander zu vernetzen und so ein freies, dezentral aufgebautes und unabhängiges Mitmachnetz zu schaffen. Benachbarte Router, die mit der Freifunk-Software betrieben werden, bauen dabei untereinander das Freifunk-Netzwerk auf, durch das sie auf direktem Wege Daten austauschen können, ohne den Umweg über das Internet zu nehmen. Diese Funkverbindungen können je nach Modell Entfernungen von einigen dutzend Metern bis hin zu mehreren Kilometern überbrücken und so auch Gebiete erreichen, die nur rudimentär oder gar nicht an das Internet angeschlossen sind.

Der Austausch in den freien Netzen basiert dabei nicht auf kommerziellen Interessen, sondern auf dem freiwilligen Geben und Nehmen jeder und jedes Einzelnen im Netzwerk. Der Zugang zum Freifunk-Netzwerk ist mit jedem WLAN-fähigen Endgerät ohne Registrierung oder Passwort möglich. Außerdem erfolgt der Zugang diskriminierungs- und barrierefrei, d.h. jeder kann unabhängig von sozialem Status, Ansehen oder Einkommen das Netz zeitlich unbegrenzt und uneingeschränkt nutzen.

Wer frei funkt, muss hoch hinaus!

Backbone-Blick gen Lerchenberg

Zum Aufbau eines unabhängigen und krisensicheren Netzes sind wir auf höher gelegene Standorte zum Aufbau von Richtfunkstrecken angewiesen. Solltest Du Zugang zu einem höheren Gebäude und Interesse an Freifunk haben, würden wir uns freuen, von Dir zu hören. Keine Angst – wir werden deinen Balkon nicht mit unzähligen Geräten zuhängen.

Ziele von Freifunk

Freifunk möchte freie, unabhängige Bürgernetze aufbauen und bietet dafür Weiterbildung und den technischen Erfahrungsaustausch an. In Kooperation mit Kommunen, Sozialverbänden und Vereinen werden lokale Communities aufgebaut und miteinander vernetzt.

Unsere Ziele

  • Aufklärung und Sensibilisierung zum Thema Kommunikationsfreiheit
  • Verminderung der digitalen Spaltung
  • Ungehinderte Verbreitung von Wissen und Ressourcen
  • Menschen dazu befähigen, eigene Netze aufzubauen und zu betreiben
  • Vorhandene und neue Sozialstrukturen fördern und vernetzen

Was macht ein freies Netz aus?

Im Gegensatz zu kommerziellen Anbietern, die primär an der Vermarktung von für Betreiber oder Nutzer kostenplichtigen Hotspots interessiert sind, ist uns der Aufbau eines unabhängigen Kommunikationsnetzes wichtiger. Aus diesem Grund, ermöglicht die Freifunk-Software die direkte Kommunikation zwischen nahe beieinanderstehenden Routern ohne den Umweg über das Internet. Auch im Falle eines Ausfalls herkömmlicher Infrastruktur ist ein solches Freifunk-Netz mit direkter Kommunikation zwischen den teilnehmenden Geräten weiterhin nutzbar. Wir verstehen frei als

  • öffentlich und ohne Registrierung zugänglich
  • nicht kommerziell und unzensiert
  • im Besitz einer Gemeinschaft und dezentral organisiert

Die Arbeit der aktiven Freifunker

Viele kluge Köpfe haben sich in Freifunk-Projekten organisiert, unterstützen und helfen neuen Mitstreitern oder engagieren sich, indem sie Webseiten über Freifunk ins Netz stellen und Informationsmaterial zum Thema freie Netze produzieren. Die im deutschsprachigen Raum sehr verbreitete Freifunk-Initiative ist Teil einer weilweiten Bewegung für offene Datennetze.

Zudem bieten Freifunker*innen auf ihren regelmäßigen Treffen für Aktive und Interessierte ein Forum für Weiterbildung und zum Erwerb von praktischen Erfahrungen, Maßnahmen zum sicheren Umgang und dem tieferen Verständnis der Funktionsweise von Kommunikationsinfrastruktur an.

Auf den Treffen und Konferenzen der Freifunk-Communities werden zudem Plattformen zum Austausch zu aktuellen Entwicklungen und Problemstellungen beim Betrieb unabhängiger, krisensicherer Netze geboten.

In vielen Freifunk-Communities findet zudem eine aktive Weiterentwicklung von quelloffener Software statt, die zum Aufbau eines von herkömmlicher Infrastruktur unabhängigen Datennetzes, dem sogenannten “Mesh-Netzwerk”, genutzt wird. Teilnehmende Geräte im Mesh-Netzwerk leiten Daten automatisch und unpriorisiert über Funkverbindungen zwischen den Routern zum gewünschten Ziel. Die entwickelte Software wird dabei unter einer freien Lizenz veröffentlicht und steht damit jedem kostenfrei und ohne Einschränkungen in der Nutzung zur Verfügung.

(Herzlichen Dank an Freifunk Darmstadt für das Erstellen dieses Textes unter CC-BY-SA 4.0)

Offloader-Workshop am 23. August 2018 um 19 Uhr in Mainz

Lieber Freifunkerinnen und Freifunker,

am Donnerstag, den 23. August 2018, um 19 Uhr veranstalten wir einen kleinen Workshop rund um die Konfiguration von Offloadern, also leistungsfähigeren Routern, die auch die Bandbreite von VDSL- oder Kabel-Anschlüssen ins Freifunk-Netz bekommen.

Wir treffen uns dazu im Jugendhaus Don Bosco, Am Fort Gonsenheim 54, 55120 Mainz. Parkplätze und Bushaltestelle (Kettlerkolleg) sind vorhanden.

Herzliche Einladung an alle Interessierten.

Facebook-Event dazu, siehe hier

Mainzer Brauhaus zur Sonne durch Funkamateure jetzt am Freifunk-Netz

Stephan, DF6PA, von den Mainzer Funkamateuren überreicht der jungen Chefin vom „Brauhaus zur Sonne“ Myriam Lippelt einen Freifunk-Router. In der Mainzer Traditions-Gaststätte hat der Mainzer Club jeden Freitag ab 19 Uhr seinen Stammtisch. Myriam suchte schon länger nach einer einfachen Möglichkeit ihren internationalen Gästen auch „Free Wifi“ anbieten zu können. Stephan konnte sie dann von Freifunk überzeugen.

Eine Übergabe mit Anschluss fand am 22.12.2017 sozusagen als vorgreifendes Weihnachtsgeschenk in feierlicher Runde statt.

Übergabe des Freifunk-Routers

Stephan von den Mainzer Funkamateuren überreicht Chefin Myriam Lippelt einen Freifunk-Router

Freifunk Hessen Meetup 2017.2 vom 10.11. bis 12.11. in Mainz

Veranstaltungsdatum: 10.11 – 12.11.2017

Freifunker und Interessierte treffen sich beim Freifunk Hessen Meetup 2017.2 um sich kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen, zu planen, zu koordinieren, zu quatschen und andere spannende Dinge zu tun.

Das Meetup beginnt am Freitag Abend und endet am Sonntag Nachmittag/Abend. Diesmal organisiert die Meta-Community Mainz, Wiesbaden und Umgebung die Veranstaltung.

Wir werden uns in den Räumen der Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation e.V., kurz PENG, in Mainz treffen.

Anmeldung

Damit wir planen und kalkulieren können, meldet Euch bitte über das Anmeldeformular an.
Bei Anmeldefragen bitte eine Mail an die Orga.

Meetup-Rahmenprogramm

Tag Zeit Programmpunkt
10.11. ab 19:00 Uhr Meet & Eat
11.11. ab 10:00 Uhr Start Ganztagesfrühstück
11.11. 11:00 – 18:15 Uhr Vorträge/Workshops/Diskussionen
11.11. ab 18:15 Uhr Abendprogramm
12.11. ab 10:00 Uhr Start Ganztagesfrühstück
12.11. 11:00 – 15:00 Uhr Vorträge/Workshops/Diskussionen
12.11. 15:00 – 17:00 Uhr Ausklang

Wir sammeln Ideen für Workshops/Vorträge/Diskussionspunkte in diesem Pad.
Vor Beginn werden wir gemeinsam über die Reihenfolge des Programms entscheiden.

Veranstaltungsort

PENGland
Weisenauer Straße 15
55131 Mainz
Webseite des PENGlands

Lage und Anfahrt

Karte
Öffentlicher Nahverkehr:
Der Bahnhof Mainz Römisches Theater (RB75, RE2, S8) liegt in Fußreichweite (900m).

Parken

Ist problemfrei möglich.

Couchsurfing

Bei Bedarf versuchen wir Schlafmöglichkeiten zu vermitteln! Falls Ihr also eine Couch im Angebot habt oder eine Couch sucht, bitte eine Mail an die Orga.

Orga

Die Orga-Crew ist erreichbar über info@freifunk-wiesbaden.de

Neue Firmware Version 2016.2.2+mwu1 (stable)

Hallo Freifunkas in Mainz, Wiesbaden und Umgebung,

wir wünschen euch allen einen exzellenten Start in das neue Jahr 2017! Das Firmware-Team beginnt das neue Jahr erstmal mit einer neuen _stabilen_ Firmware!

Seit 3-4 Monaten testen wir nun die neue Gluon Version 2016.2.x in einer nun schon recht langen Testphase – während dieser wurden seitens Gluon schon 2 Bugfix Releases veröffentlicht und auch wir haben ein paar Änderungen an der Konfiguration vorgenommen. Nun ist die Zeit gekommen, die Testphase abzuschließen und unsere Testing-Firmware als stabil zu deklarieren.

Das Announcement zur ersten 2016.2+mwu1 Testing-Firmware ist nun schon etwas her, sodass wir hier nochmal alle Änderungen seit der letzten stabilen Version „0.3.3-stable“ aufführen.

Neues Versionsschema:
Beginnend mit diesem Release werden wir unser bisheriges Versionsschema einmotten und an das von Gluon angleichen. Außerdem haben wir bisher nach einer erfolgreichen Beta-Phase die Firmware immer komplett neu kompiliert was zur Folge hatte, dass Knoten mit Beta-Version sich ein weiteres mal aktualisiert haben wenn sie wieder auf Stable umgestellt wurden. Deshalb haben wir stable/beta aus dem Releasenamen entfernt und der Status einer Version wird jetzt dadurch festgelegt in welchem Ordner sie liegt. Zusätzlich wird der Beta-Branch in Testing umbenannt da dies den Status aus unserer Sicht besser widerspiegelt.
Eine detaillierte Beschreibung des Versionsschemas findet ihr auf GitHub: https://github.com/freifunk-mwu/sites-ffmwu/blob/experimental/README.md#version-schema

Infos zur neuen stabilen Firmware:

MWU Firmware Version: „2016.2.2+mwu1“
Gluon Firmware Version: „v2016.2.2“

Gluon Source Code: https://github.com/freifunk-gluon/gluon/releases/tag/v2016.2.2
Gluon Release-Notes: http://gluon.readthedocs.io/en/stable/releases/v2016.2.2.html
MWU Gluon-Konfiguration: https://github.com/freifunk-mwu/sites-ffmwu/releases/tag/2016.2.2+mwu1

Link zur Firmware Mainz: https://firmware.freifunk-mainz.de/stable/
Link zur Firmware Wiesbaden: https://firmware.wiesbaden.freifunk.net/stable/

Änderungen an der Gluon Konfiguration (site) seit Version „0.3.3-stable“:
– neue Pakete zur Unterstützung diverser USB und PCI Netzwerkkarten zu den x86/x86-64 Images hinzugefügt
– GLUON_ATH10K_MESH und GLUON_REGION gesetzt um Geräte mit ath10k-Chip zu unterstützen
– WLAN Frequenzen für 802.11b deaktiviert (http://blogs.cisco.com/wireless/wi-fi-taxes-digging-into-the-802-11b-penalty)
– Einheitliches Repository für eigene Gluon-Pakete
– Paket gluon-ebtables-segment-mld hinzugefügt (http://gluon.readthedocs.io/en/stable/package/gluon-ebtables-segment-mld.html)
– Paket tecff-ath9k-broken-wifi-workaround hinzugefügt
https://github.com/freifunk-mwu/packages-ffmwu/tree/master/tecff-ath9k-broken-wifi-workaround
– Paket ffmwu-beta-to-testing hinzugefügt: https://github.com/freifunk-mwu/packages-ffmwu/tree/master/ffmwu-beta-to-testing
Dieses Paket benennt den alten Firmware Branch „beta“ in „testing“ um
– Paket gluon-radv-filterd hinzugefügt: https://github.com/freifunk-mwu/packages-ffmwu/tree/master/gluon-radv-filterd
Dieses Paket filtert alle Router Advertisements (http://goo.gl/t8TDZ7) außer denen die vom aktuell gewählten B.A.T.M.A.N Advanced Gateway kommen
– Vier zusätzliche Gateways (spare) für zukünftige Nutzung hinzugefügt

Die Gluon Änderungen und die Liste der Geräte, die neu unterstützt werden findet ihr unten in dieser Mail.

Fehlerberichte bitte über die Maschinenraum-Liste.

Happy Testing wünscht,
das Firmware-Team

Die wichtigsten Änderungen/Neuerungen in Gluon:
– Viele Ubiquiti airMAX XM Modelnamen werden jetzt richtig erkannt (z.B. wird eine „Nanostation Loco M“ nicht mehr als „Bullet M“ angezeigt)
https://github.com/freifunk-gluon/gluon/pull/632
– batman-adv: mesh_no_rebroadcast ist jetzt per default auf allen Mesh-on-WAN/LAN Verbindung aktiv
https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/652
– Die neue UCI-Option gluon-core.@wireless[0].preserve_channels kann jetzt dazu genutzt werden um das
Zurücksetzen geänderter WLAN-Kanäle bei einem Firmwareupdate zu verhindern
https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/640
– PoE-Passthrough kann jetzt über die „Erweiterten Einstellungen“ für TP-Link CPE 210/510 und Ubiquiti NanoStations aktiviert werden
https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/328
– In Knotennamen können jetzt beliebige UTF-8 benutzt werden
https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/#414
– Dropbear (SSH) wurde auf eine aktuellere Version aktualisiert, um neue Kryptographie Methoden zu erlauben und alte unsichere zu deaktivieren.
https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/223
– Die Stabilität des ath9k WLAN Treibers wurde signifikant verbessert
https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/605
– Treiber und Dienste wie mac80211 und hostapd wurden aus LEDE 42f559e zurückportiert
– Der “Experten Modus/Expert Mode” wurde in “Erweiterte Einstellungen/Advanced Settings” umbenannt
– Die Statusseite kann mit deaktivierten Cookies/Local Storage aufgerufen werden
– Kernel auf 3.18.44 aktualisiert (CVE-2016-5195 + CVE-2016-7117)
– PATA und MMC Support für x86 und x86-64 Images (z.B. werden die Futros dadurch nun nativ unterstützt)

Bugfixes:
– Booten einiger QCA955x-basierten Geräte (z.B. OpenMesh OM5P AC v2) (https://github.com/freifunk-gluon/gluon/pull/965)
– Diverse Probleme bzgl. des Compiliervorganges
– Fehlerhafte Interfacezuordnung von WAN/LAN auf der CPE210 (https://github.com/freifunk-gluon/gluon/commit/59deb2064d54a37e27139b76a3b6064f5f10f364)
– Hohe CPU Auslastung aufgrund zu hoher LED-Frequenz der Signastärken Signalisierung (https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/897)
– Probleme mit dem Ethernet Port des Ubiquiti UAP AC Lite (https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/911)
– Fehlerhafter RX Filter auf dem Ubiquiti UAP Outdoor+ (https://github.com/freifunk-gluon/gluon/commit/d43147a8e03dd17bc27e4ab203736f2151f9db3d)

Bekannte Probleme:
– TX Power auf vielen Ubiquiti Geräten ist zu hoch, siehe: https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/94
– Manuelles Herabsetzen der TX Power via Expert Mode wird empfohlen
– MAC-Adresse des WAN Interfaces wird verändert, auch wenn Mesh-On-Wan deaktiviert ist, siehe https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/496
– Führt zu Problemen wenn eine feste MAC-Adresse erwartet wird, z.B. bei VMware mit deaktiviertem Promiscious Mode
– Inkonsistente respondd/announced API, siehe https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/522
– die aktuelle API ist inkonsistent und wird in einem zukünftigen Release ersetzt. Die alte API wird noch eine Weile unterstützt.

Neu unterstützte Geräte:

ar71xx-generic
– ALFA Network Tube2H N2
– ALFA Network Tube2H N5
– Buffalo WZR-HP-G300NH2
– GL Innovations GL-AR150
– OpenMesh MR1750 v1, v2
– OpenMesh OM2P-HS v3
– OpenMesh OM5P-AC v1, v2
– TP-Link Archer C5 v1
– TP-Link Archer C7 v2
– TP-Link CPE210/510 EU/US Versionen
– TP-Link TL-WR710N v2.1
– TP-Link TL-WA801N/ND v3
– TP-Link TL-WR841ND v11 EU/US Versionen
– TP-Link TL-WR842N/ND v3
– TP-Link TL-WA901ND v4
– Ubiquiti UniFi AP AC Lite
– Ubiquiti UniFi AP AC Pro

brcm2708-bcm2708
– Raspberry Pi 1

brcm2708-bcm2709
– Raspberry Pi 2

Neue Firmware Version 2016.2.2+mwu1 (testing)

Hallo Freifunkas in Mainz, Wiesbaden und Umgebung,

wie manchen bestimmt aufgefallen ist hätte die letzte Testing Firmware schon Anfang Dezember als „stable“ veröffentlicht werden sollen.  Es hat sich aber zeitnah das nächste Gluon Bugfix Release abgezeichnet,  auf das wir noch warten wollten.

Bitte beachtet, dass der folgende Workaround immer noch implementiert ist: leider ist die Stabilität des ath9k Treibers in Gluon v2016.2.1 immer  noch nicht zufriedenstellen aber zumindest wieder auf einem ähnlichen  Stand wie bis 2016.1.5. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden  einen Workaround in die Firmware einzubauen welcher bereits bei diversen  Freifunk Communities (München, Darmstadt, Frankfurt a.M., Altdorf) im Einsatz ist. Dieser Workaround besteht aus einem Script das einmal pro Minute aufgerufen wird und die Funktionalität der WLAN-Verbindung überprüft. Sollten die überprüften Parameter Fehler aufzeigen werden die WLAN Netzwerkinterfaces neuinitialisiert.

Wir peilen die erste Januar Woche 2017 für das „stable“ Release an.

Infos zur neuen Firmware:

MWU Firmware Version: „2016.2.2+mwu1“
Gluon Firmware Version: „v2016.2.2“

Änderungen an der Gluon Konfiguration (site) seit Version „2016.2.1+mwu2“:
– Vier zusätzliche Gateways (spare) für zukünftige Nutzung hinzugefügt
– Paket ffmwu-beta-to-testing hinzugefügt:
https://github.com/freifunk-mwu/packages-ffmwu/tree/master/ffmwu-beta-to-testing
Dieses Paket benennt den alten Firmware Branch „beta“ in „testing“ um
– Paket gluon-radv-filterd hinzugefügt:
https://github.com/freifunk-mwu/packages-ffmwu/tree/master/gluon-radv-filterd
Dieses Paket filtert alle Router Advertisements (http://goo.gl/t8TDZ7)
außer denen die vom aktuell gewählten B.A.T.M.A.N Advanced Gateway kommen

Gluon Source Code:
https://github.com/freifunk-gluon/gluon/releases/tag/v2016.2.2
Gluon Release-Notes:
http://gluon.readthedocs.io/en/stable/releases/v2016.2.2.html
MWU Gluon-Konfiguration:
https://github.com/freifunk-mwu/sites-ffmwu/releases/tag/2016.2.2+mwu1

Link zur Firmware Mainz: http://firmware.freifunk-mainz.de/testing
Link zur Firmware Wiesbaden: http://firmware.wiesbaden.freifunk.net/testing

Fehlerberichte bitte über die Maschinenraum Liste.

Happy Testing wünscht,
das Firmware-Team

Behobene Probleme in Gluon:
– Booten einiger QCA955x-basierten Geräte (z.B. OpenMesh OM5P AC v2)
(https://github.com/freifunk-gluon/gluon/pull/965)
– Diverse Probleme bzgl. des Compiliervorganges
– Fehlerhafte Interfacezuordnung von WAN/LAN auf der CPE210
(https://github.com/freifunk-gluon/gluon/commit/59deb2064d54a37e27139b76a3b6064f5f10f364)
– Hohe CPU Auslastung aufgrund zu hoher LED-Frequenz der Signastärken
Signalisierung (https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/897)
– Probleme mit dem Ethernet Port des Ubiquiti UAP AC Lite
(https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/911)
– Fehlerhafter RX Filter auf dem Ubiquiti UAP Outdoor+
(https://github.com/freifunk-gluon/gluon/commit/d43147a8e03dd17bc27e4ab203736f2151f9db3d)

Andere Änderungen:
– PATA und MMC Support für x86 und x86-64 Images (z.B. werden die
Futros dadurch nun nativ unterstützt)

Bekannte Probleme:
– TX Power auf vielen Ubiquiti Geräten ist zu hoch, siehe:
https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/94
– Manuelles Herabsetzen der TX Power via Expert Mode wird empfohlen
– MAC-Adresse des WAN Interfaces wird verändert, auch wenn Mesh-On-Wan
deaktiviert ist, siehe https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/496
– Führt zu Problemen wenn eine feste MAC-Adresse erwartet wird, z.B.
bei VMware mit deaktiviertem Promiscious Mode
– Inkonsistente respondd/announced API, siehe
https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/522
– die aktuelle API ist inkonsistent und wird in einem zukünftigen
Release ersetzt. Die alte API wird noch eine Weile unterstützt.

Neu unterstützte Geräte:

ar71xx-generic
– TP-Link CPE210/510 EU/US Versionen
– TP-Link TL-WA801N/ND v3
– TP-Link TL-WR841ND v11 EU/US Versionen

Kletterkiste

Freifunk beim DAV-Mainz in Mombach

Bremen war schneller als Mainz, aber nur ein winziges bisschen: Seit wenigen Tagen betreibt nun auch der DAV Mainz in seiner Kletterhalle und dem Alpenvereinshaus Freifunk-Knoten. Die Jugendabteilung der Sektion hat bisher drei Freifunk-Router aufgestellt, die Gruppen- und Vortragsräume und bald auch den Außenbereich versorgen. So bringt die Mainzer Sektion des Deutschen Alpenvereins die ersten Knoten in den Ortskern Mombachs.

Die Vereinsmitglieder, Besucher und Nutzer der Kletterhalle werden mit einem vorbildlichen Aushang informiert, was sie mit dem neu aufgetauchten W-LAN anfangen können.

Aushang zu Freifunk dem DAV

Aushang zu Freifunk dem DAV