Archiv der Kategorie: Mitmachen

Freifunk-Vortrag im Rheinhessischen Partenheim

partenheim_infoabendAm 22. Nov. 2016 findet um 19 Uhr im gemütlichen rheinhessischen Weindorf Partenheim in der Gemeindehalle ein Vortrag zum Thema Freifunk statt. Mit im Boot ist die lokale „Wählergruppe Runkel“, die das Organisatorische übernommen hat.

Im Ort gibt es seit zwei Jahren bereits ein umfangreiches Freifunk-Netz mit „Mini-Backbone“. Eine Langstrecken-Anbingung über Stationen in Nieder-Olm, Mainz-Lerchenberg bis nach Mainz, ist bereits im Einsatz und kam bei Ausfällen von DSL auf beiden Seiten schon zum Einsatz. Auch gibt es länger schon eine Verbindung nach Stadecken-Elsheim zu dortigen Flüchtlingsunterkünften.

Im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Wörrstadt ist eine Einladung abgedruckt. Gäste von „Außerhalb“ sind natürlich auch herzlich willkommen. Die Gemeindehalle ist ausgeschildert.

Erste WebCam im Mainzer Freifunk-Netz

Funkamateure sind bekannt dafür, dass sie gerne mal was Neues ausprobieren. Basteln mit Freifunk zu verbinden bietet sich da an. Eine WebCam mit einem Raspberry-PI 2 in den Räumlichkeiten des DARC Ortsverband Mainz zu installieren lag da nahe. Warum? Weil wir im unseren Clubraum im obersten Stockwerk des historischen Holzturms am Rande der Mainzer Altstadt einfach eine geile Sicht über die Stadt haben.

2016-10-10-11_05_14-mobilcam-user-ffmz-org_8080Unter http://mobilcam.user.ffmz.org:8080 könnt ihr Euch den Livestream 24/7 anschauen und an der tollen Aussicht teilhaben..

Empfangsberichte bitte an Wolfgang schicken.

 

Mommenheimer begeistert von freiem Internet

Pressemitteilung von Auxilium Mummerum e.V. zur ersten Freifunk-Infoveranstaltung in Mommenheim am 14. Juli 2016:

Vergangenen Donnerstag kamen Interessierte aus allen Altersklassen zu einem Informationsabend zum Thema Freifunk ins Mommenheimer Rathaus. Der Verein Auxilium Mummerum hatte eingeladen, um über die Möglichkeiten des freien WLAN-Netzes zu berichten.

„Zunächst sind die meisten Menschen skeptisch wenn es darum geht, dass man Internet umsonst nutzen oder seinen Internetzugang mit anderen teilen kann. Aber wer sich ein bisschen damit befasst merkt schnell, dass freies Internet weder illegal noch teuer ist“, berichtet Frank Zimmermann, der die Details des freien Internets erläuterte. „Wer sich an Freifunk beteiligt, zeigt soziales Engagement und ermöglicht freien Zugang zu Wissen und Bildung. Und für den Nutzer ist Freifunk immer kostenlos.“

Davon konnten sich die Zuhörer an diesem Abend direkt selbst überzeugen. Im Ratssaal war zum Testen ein Freifunk-Router aufgebaut. So konnte jeder selber sehen und ausprobieren, wie einfach die Installation ist und wie unkompliziert man Freifunk nutzen kann.

Und wer einmal Freifunk Mainz genutzt hat wird schnell an vielen Stellen in Mainz und Umgebung merken, dass er dieses freie Internet an zahlreichen Orten finden kann. Denn das Handy oder Tablet wird dann automatisch Freifunk wählen, wenn ein WLAN-Hotspot in der Nähe ist. Das spart eigenes Datenvolumen und somit Kosten. Und wer am Freifunk-Netz aktiv teilnehmen will, kann selber einen Router aufstellen und das Netzwerk erweitern. So kann jeder mit minimalem Einsatz ein tolles Bürgernetzwerk betreiben. Beratung und Software gibt es übrigens umsonst, denn Freifunker arbeiten grundsätzlich ehrenamtlich.

Wer wissen möchte, wie jeder, auch in anderen Gemeinden, mitmachen und gleichzeitig davon profitieren kann, wendet sich einfach an Frank Zimmermann – Telefon (06138-927885) oder Mail. Zusätzlich bietet auch die Seite www.freifunk-mainz.de interessante Informationen.

freifunk mommenheim

Heute: Mainz Map III – Der Thementag zu Technologien der Zukunft in Mainz

Wir sind heute mit den netten Menschen von In Zukunft:Mainz beim Mainz Map III – Der Thementag zu Technologien der Zukunft in Mainz unterwegs. Stoßt dazu, wenn ihr mögt, um 14 Uhr auf dem Tritonplatz zur „Futour“, der thematischen“ Fahrradtour,  um 18:30 Uhr im Bonifaziusturm zu „Open your Mainz“ oder um 19:30 Uhr zur „Perfor’Mz“!

Freifunk für Flüchtlinge: Bitte votet für unsere Projektförderung #zusammentun

Wir benötigen eure Unterstützung beim Online-Voting der R+V für eine Projektförderung. Gegen andere Vereine mit hunderten Mitgliedern haben wir sonst leider keine Chance.

Unter folgendem Link könnt ihr uns und unsere Arbeit mit wenigen Klicks mit eurer Stimme unterstützen: https://zusammentun.de/projekt/56365929cac915ec4775feb7

Wir sagen vielen Dank schon vorab!

Internet für Flüchtlinge – Wir brauchen eure Unterstützung für eine Projektförderung! #zusammentun

Flüchtlingsunterkunft mit freiem WLAN in Mainz

Flüchtlingsunterkunft mit freiem WLAN in Mainz

Die R+V-Versicherung hat das Portal #Zusammentun gestartet, bei dem sich soziale Organisationen und Einrichtungen um eine Projektförderung bewerben können. Abgestimmt wird dabei durch Nutzer-Bewertung und es werden bis zu 20.000 Euro pro Projekt vergeben.

[Videoclip zur Halbzeitphase: ht.ly/Voo2U ]

Wir Freifunker haben uns beworben und bitten euch um eure Hilfe: Unterstützt uns mit eurer Stimme für die Versorgung von Flüchtlingsunterkünften mit freiem Internetzugang.

freifunk mainz backbone bdkj don bosco hausWir versorgen Flüchtlingsunterkünfte mit freiem Zugang zum Internet. Für die Menschen ist es extrem wichtig, mit der Heimat Kontakt zu halten. Auch können sie über das Internet Online-Deutschkurse besuchen und Texte übersetzen. Freifunk ist die ideale Technik, um mit Menschen in der direkten Nachbarschaft sein Netz zu teilen und um größere Unterkünfte ans Netz zu bringen.

Um möglichst viele Flüchtlingsunterkünfte ans Netz bringen zu können, bitten wir um eure Unterstützung. Dazu sind nur wenige Schritte nötig:

  1. Geht auf https://zusammentun.de/projekt/56365929cac915ec4775feb7 (oder geht auf „Projekte„, sucht und klickt auf „Freien Zugang zum Netz für Flüchtlinge“).
  2. Meldet euch dann per E-Mail oder mit einem Social Web-Account an (FB, Twitter, Google+).
  3. Eure Stimme zählt. Und wir sagen ganz herzlichen Dank für eure Unterstützung!

Freifunk Bingen: Eigene Freifunk-Community für Bingen geht an den Start

freifunk bingenYeah! Auch in Bingen geht jetzt eine eigene Freifunk-Community an den Start. Damit stehen Interessierten ab sofort kompetente Ansprechpartner direkt vor Ort zur Verfügung. Und es freut uns sehr, dass im Sinne der Freifunk-Idee von dezentralen Netzen Menschen aus Bingen die Sache dort nun selbst mit in die Hand nehmen.

Auf www.freifunk-bingen.de finden sich ab jetzt alle Infos zum Freifunk in und um Bingen. Zum Austausch wurde ein Forum eingerichtet. Auch gibt es schon eine eigene Firmeware und eine schicke Anleitung für den leichten Einstieg. Die Binger bauen zunächst auf der Mainzer Firmware auf, verwenden aber die eigene SSID „Freifunk Bingen“. Daran erkennen Nutzerinnen und Nutzer zukünftig das freie WLAN.

Um Freifunk in der Region zu unterstützen, ist außerdem die Gründung eines Vereins geplant. Damit soll ein möglichst unabhängiger Betrieb der Netz-Infrastruktur und der Aus- und Aufbau des Freifunk-Netzes in Bingen gefördert werden. Zur Gründung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Sie findet am Mittwoch, dem 19.8. um 20:30 Uhr im JuZ in der Mainzerstr. 103a statt.

Wir wünschen den Bingerinnen und Bingern viel Erfolg und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Freifunk Mainz im ARD-Nachtmagazin

Am vergangenen Montag hatten wir Besuch vom SWR: Für das ARD-Nachtmagazin entstand ein schöner Beitrag zum Thema Freifunk. Zum Einen hatten wir die Gelegenheit, vorzustellen, warum wir Freifunk gerade für Flüchtlinge so wichtig finden und gerne mithelfen, dass sie mit ihrer Heimat kommunizieren und am digitalen Leben teilhaben können. Zum Anderen konnten wir aufzeigen, wie man mit Freifunk selbst schlecht angebundene Ortschaften mit schnellerem Internet versorgen. Aber schaut selbst: Der Beitrag mit Michael und Wolfgang erklärt das prima:

Freifunk-Communities gibt es bundesweit. Bei Interesse, mitzumachen oder die Freifunker zu unterstützen, findet ihr alle Informationen auf www.freifunk.net

Freifunk @ Gartenfeldplatz

freifunk gartenfeldplatzZum dritten Mal findet heute das Gartenfeldplatzfest in der Mainzer Neustadt statt. Auch wir vom Freifunk sind dabei und machen mit 3 Knoten freies WLAN.

Wir würden das freie Netz dort am Gartenfeldplatz gerne dauerhaft weiter ausbauen. Da Freifunk ein Mitmachnetz ist, sind wir darauf angewiesen, dass viele Personen, Cafés Läden etc. sich einen Freifunk-Router aufstellen.

Kosten entstehen für den handelsüblichen Router nur einmalig (20-50 Euro je nach Gerät). In wenigen Minuten wird dann unsere freie Software aufgespielt und schon ist der Freifunk-Knoten fertig.

Damit kann man dann das bisherige Freifunk-Netz erweitern und auch seinen Internetanschluss teilen, wenn man will. Wenn ihr Lust habt, mitzumachen: In zwei kleinen Schritten könnt auch ihr Teil von Freifunk werden ;-)

Free Wifi for Refugees: Mittels Freifunk Kommunikationswege eröffnen und Teilhabe ermöglichen

Poster Free Wifi for Refugees OpenOhr 2015Internet und freie Kommunikation sind heutzutage unentbehrlich. Mit Freifunk kann man sein WLAN mit Menschen in der Nachbarschaft teilen und gemeinsam WLAN für Flüchtlinge realisieren. In Mainz und Umgebung können Flüchtlinge bereits in vielen Unterkünften Freifunk benutzen. So können sie sich im Netz informieren, Kontakt mit der Heimat halten und zeitgemäß am Online-Leben teilhaben.

Was ist Freifunk?
Freifunk ist eine nicht-kommerzielle Initiative, die ein offenes und freies WLAN aufbaut. Jeder kann das Freifunk-Netz nutzen – an vielen Orten in Mainz ohne Account oder Anmeldung. Im Freifunk-Netz können Daten, wie zum Beispiel Text, Musik und Filme übertragen werden. Auch kann man über das Netz Chatten, Telefonieren, gemeinsam Onlinegames spielen und das Internet benutzen.

Das Netz ist ein Mitmach-Netz, d.h. jeder kann es erweitern. Dazu muss man nur einen dafür vorbereiteten WLAN-Router bei sich zu Hause aufstellen. Die Installation ist ist sehr einfach und kann selbst durchgeführt werden. Hilfe erhält man bei anderen Freifunkern.

Wie funktioniert Freifunk?
IMG_20141230_174913Ganz einfach: Privatpersonen und Gewerbetreibende stellen bei sich Freifunk-Router auf. Diese Router verbinden sich automatisch über WLAN untereinander und bilden somit ein Maschen-Netzwerk (Mesh). Sind keine anderen Knoten in unmittelbarer WLAN-Reichweite vorhanden, kann die fehlende Verbindung zum Freifunk-Netzwerk über einen vorhandenen Internetanschluss aufgebaut werden.

Um einzelne Freifunk-Inseln zu verbinden, betreiben die Freifunker außerdem ein sogenanntes Backbone-Netz. Dieses Hochgeschwindigkeitsnetz besteht aus Richtfunk-Antennen über den Dächern von Mainz. Damit lässt sich das Freifunk-Netz auf die Ortsteile verbreiten und an Orte bringen, an denen sonst kein schnelles Internet verfügbar ist. So können wir Flüchtlings-Unterkünfte auch über mehrere Kilometer Entfernung mit freiem Netz versorgen.

Wie kann ich mitmachen?
Der erste und einfachste Schritt mitzumachen ist, selbst einen Freifunk-Router aufzustellen. Das lohnt sich immer. Denn auch wenn sich noch keine anderen Freifunk-Router in deiner Nähe befinden, kann dein Knoten über das Internet die Verbindung zum Freifunk-Netz aufzubauen.

Ob es schon Freifunk-Router in deiner Nähe gibt kannst du einfach und schnell auf der Freifunk-Karte in Erfahrung bringen. Je nach Modell kostet ein solcher Freifunk-Router zwischen 18 und 45 Euro. Auf unserer Webseite empfehlen wir eine Reihe von Geräten.

Um gemeinsam freies WLAN für Flüchtlinge bei dir vor Ort aufzubauen, wende dich
gerne an deine lokale Freifunk-Community und sprich dich ab. Existiert noch keine
Community, so gründe sie! :-)

Wo finde ich weitere Informationen?
allgemein: www.freifunk.net
für Mainz: www.freifunk-mainz.de

(Dieser Text stammt von unserem Poster (PDF), das wir fürs OpenOhr 2015 erstellt hatten, Text: Florian Altherr, Gestaltung: Daniel Weberruss)