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Neue Firmware Version 2018.1.1+mwu1 (stable)

Hallo Freifunkas in Mainz, Wiesbaden und Umgebung,

nach zwei Wochen Testing in denen keine Probleme mit der neue Version festgestellt wurden ist es Zeit, 2018.1.1+mwu1 zur neuen Stable Version zu erheben.

Gluon v2018.1.x bringt neue nützliche Features wie Multidomain und VXLAN, die wir nach und nach einführen werden. Den Anfang macht dieser Release, in dem wir den Multidomain Support aktivieren. Im Config Modus kann jetzt beim Einrichten zwischen den verschieden Domains* gewählt werden. Aktuell sind das Mainz und Rheingau für die Mainzer Firmware und Wiesbaden und Taunus für die Wiesbadener Firmware. Des weiteren bringt die Version wieder Unterstützung für neue Hardware und die üblichen Bugfixes sowie eine neuere Version (2018.1) des Mesh-Protokolls B.A.T.M.A.N. advanced.

* Domain ist die Bezeichnung die die Gluon Entwickler gewählt haben um die bisherige Site zu unterteilen.

ACHTUNG! mit dieser Version ändert sich …

  • das Partitions Layout für den Flashspeicher für die Geräte TP-Link CPE/WBS 210/510. Damit das Update richtig funktioniert muss vorher die Version 2017.1.8+mwu1 installiert sein.
  • die Definierung von kabelgebunden Meshverbindungen. Wer also manuelle Änderungen an der Netzwerkkonfiguration vorgenommen hat um z.B. einen Router über eine Richtfunkstrecke zu verbinden muss diese manuell anpassen. Die Änderungen sind unter https://wiki.freifunk-mwu.de/index.php/Howto/Backbone-Client#Gluon-Router-Konfiguration beschrieben. Standardkonfigurationen die über die Mesh-on-WAN/LAN Schalter im Config-Mode eingerichtet wurden sind hiervon nicht betroffen und werden automatisch aktualisiert.

Da das Update manuelle Änderungen an der Netzwerkkonfiguration des Knotens erfordert, wenn diese händisch angepasst wurde, um z.B. einen Knoten an das WLAN Backbone anzuschließen, werden wir noch 3 Tage warten bis wir die neue Version auch über den Autoupdater verteilen, so dass ihr Zeit habt das Update und die nötigen Änderungen an euren Backbone Knoten händisch vorzunehmen oder den Autoupdater (vorübergehend) zu deaktivieren. Alle Knoten, deren Autoupdater danach noch auf „stable“ eingestellt ist, sollten das Update innerhalb 5 Tagen automatisch installieren.

PS: Sehr wahrscheinlich wird Gluon v2018.1 das letzte Major-Release sein, welches Geräte mit 4MB Flashspeicher und/oder 32MB Arbeitsspeicher unterstützt! Wir empfehlen schon seit Jahren keine Geräte mehr dieser Kategorie, da Gluon nur mit vielen Kniffen überhaupt noch auf diesen Geräten läuft. Investiert euer Geld lieber in aktuelle Geräte die etwas teurer, dafür aber zukunftssicher sind. Unsere aktuellen Kaufempfehlungen findet ihr im Wiki unter https://wiki.freifunk-mwu.de/index.php?title=Welchen_Router_kaufe_ich#Kaufempfehlungen.

MWU Gluon-Konfiguration:
https://github.com/freifunk-mwu/sites-ffmwu/releases/tag/2018.1.1+mwu1

Gluon Source Code:
https://github.com/freifunk-gluon/gluon/releases/tag/v2018.1.1

Gluon Release-Notes:
https://gluon.readthedocs.io/en/stable/releases/v2018.1.html
https://gluon.readthedocs.io/en/stable/releases/v2018.1.1.html

Link zur Firmware Mainz: https://firmware.freifunk-mainz.de/testing
Link zur Firmware Wiesbaden: https://firmware.wiesbaden.freifunk.net/testing

Happy Testing wünscht,
das Firmware-Team

Neu unterstützte Geräte:

A5
– V11

ALFA NETWORK
– AP121F

AVM
– FRITZ!Box 4020

D-Link
– DIR615 (D1, D2, D3, D4, H1)

GL Innovations
– GL-MT300A
– GL-MT300N
– GL-MT750

LeMaker/SinoVoip
– Banana Pi (M1)

OpenMesh
– A40
– A60
– OM2P v4
– OM2P-HS v4

TP-Link
– Archer C2600
– Archer C59 v1
– CPE210 v2
– TL-WA901ND v5

VoCore
– VoCore (8MB, 16MB)
– VoCore 2

ZyXEL
– NBG6716

 

Was ist Freifunk?

Was ist Freifunk?

Freifunk ist eine gemeinschaftliche Bewegung, die einen freien, gleichberechtigt nutzbaren Netzzugang als gesellschaftlichen Grundstein sieht. Wir verfolgen kein kommerzielles Interesse und unterstützen das Netz ehrenamtlich.

Die Vision von Freifunk ist die Verbreitung freier Netzwerke, die Demokratisierung der Kommunikationsmedien und die Förderung lokaler Sozialstrukturen. Freifunk finanziert sich ausschließlich über Spenden und lebt von der Beteiligung engagierter Menschen.

Freie Netze werden von immer mehr Menschen in Eigenregie aufgebaut und gewartet. Alle aktiv am Freifunk-Netz Teilnehmenden stellen ihre WLAN-Router für den Datentransfer der Allgemeinheit zur Verfügung. Das erweitert das Netz und eröffnet die Möglichkeit Daten, wie zum Beispiel Text, Musik und Filme über das Freifunk-Netz zu übertragen oder über von Teilnehmern eingerichtete Dienste im Netz zu chatten, zu telefonieren und gemeinsam Onlinegames zu spielen. Die Nutzung des Freifunk-Netzes ist allerdings keineswegs auf die aktiven Mitglieder der Initiativen beschränkt. Freifunk-Netze sind so aufgebaut, dass sie – ein WLAN-fähiges Endgerät vorausgesetzt – von Allen ohne Registrierung und ohne künstliche Zugangsbeschränkungen genutzt werden können.

Als eine unserer zentralen Aufgaben sehen wir es, Gebäude, Straßen, Stadtteile oder gar ganze Dörfer und Städte miteinander zu vernetzen und so ein freies, dezentral aufgebautes und unabhängiges Mitmachnetz zu schaffen. Benachbarte Router, die mit der Freifunk-Software betrieben werden, bauen dabei untereinander das Freifunk-Netzwerk auf, durch das sie auf direktem Wege Daten austauschen können, ohne den Umweg über das Internet zu nehmen. Diese Funkverbindungen können je nach Modell Entfernungen von einigen dutzend Metern bis hin zu mehreren Kilometern überbrücken und so auch Gebiete erreichen, die nur rudimentär oder gar nicht an das Internet angeschlossen sind.

Der Austausch in den freien Netzen basiert dabei nicht auf kommerziellen Interessen, sondern auf dem freiwilligen Geben und Nehmen jeder und jedes Einzelnen im Netzwerk. Der Zugang zum Freifunk-Netzwerk ist mit jedem WLAN-fähigen Endgerät ohne Registrierung oder Passwort möglich. Außerdem erfolgt der Zugang diskriminierungs- und barrierefrei, d.h. jeder kann unabhängig von sozialem Status, Ansehen oder Einkommen das Netz zeitlich unbegrenzt und uneingeschränkt nutzen.

Wer frei funkt, muss hoch hinaus!

Backbone-Blick gen Lerchenberg

Zum Aufbau eines unabhängigen und krisensicheren Netzes sind wir auf höher gelegene Standorte zum Aufbau von Richtfunkstrecken angewiesen. Solltest Du Zugang zu einem höheren Gebäude und Interesse an Freifunk haben, würden wir uns freuen, von Dir zu hören. Keine Angst – wir werden deinen Balkon nicht mit unzähligen Geräten zuhängen.

Ziele von Freifunk

Freifunk möchte freie, unabhängige Bürgernetze aufbauen und bietet dafür Weiterbildung und den technischen Erfahrungsaustausch an. In Kooperation mit Kommunen, Sozialverbänden und Vereinen werden lokale Communities aufgebaut und miteinander vernetzt.

Unsere Ziele

  • Aufklärung und Sensibilisierung zum Thema Kommunikationsfreiheit
  • Verminderung der digitalen Spaltung
  • Ungehinderte Verbreitung von Wissen und Ressourcen
  • Menschen dazu befähigen, eigene Netze aufzubauen und zu betreiben
  • Vorhandene und neue Sozialstrukturen fördern und vernetzen

Was macht ein freies Netz aus?

Im Gegensatz zu kommerziellen Anbietern, die primär an der Vermarktung von für Betreiber oder Nutzer kostenplichtigen Hotspots interessiert sind, ist uns der Aufbau eines unabhängigen Kommunikationsnetzes wichtiger. Aus diesem Grund, ermöglicht die Freifunk-Software die direkte Kommunikation zwischen nahe beieinanderstehenden Routern ohne den Umweg über das Internet. Auch im Falle eines Ausfalls herkömmlicher Infrastruktur ist ein solches Freifunk-Netz mit direkter Kommunikation zwischen den teilnehmenden Geräten weiterhin nutzbar. Wir verstehen frei als

  • öffentlich und ohne Registrierung zugänglich
  • nicht kommerziell und unzensiert
  • im Besitz einer Gemeinschaft und dezentral organisiert

Die Arbeit der aktiven Freifunker

Viele kluge Köpfe haben sich in Freifunk-Projekten organisiert, unterstützen und helfen neuen Mitstreitern oder engagieren sich, indem sie Webseiten über Freifunk ins Netz stellen und Informationsmaterial zum Thema freie Netze produzieren. Die im deutschsprachigen Raum sehr verbreitete Freifunk-Initiative ist Teil einer weilweiten Bewegung für offene Datennetze.

Zudem bieten Freifunker*innen auf ihren regelmäßigen Treffen für Aktive und Interessierte ein Forum für Weiterbildung und zum Erwerb von praktischen Erfahrungen, Maßnahmen zum sicheren Umgang und dem tieferen Verständnis der Funktionsweise von Kommunikationsinfrastruktur an.

Auf den Treffen und Konferenzen der Freifunk-Communities werden zudem Plattformen zum Austausch zu aktuellen Entwicklungen und Problemstellungen beim Betrieb unabhängiger, krisensicherer Netze geboten.

In vielen Freifunk-Communities findet zudem eine aktive Weiterentwicklung von quelloffener Software statt, die zum Aufbau eines von herkömmlicher Infrastruktur unabhängigen Datennetzes, dem sogenannten “Mesh-Netzwerk”, genutzt wird. Teilnehmende Geräte im Mesh-Netzwerk leiten Daten automatisch und unpriorisiert über Funkverbindungen zwischen den Routern zum gewünschten Ziel. Die entwickelte Software wird dabei unter einer freien Lizenz veröffentlicht und steht damit jedem kostenfrei und ohne Einschränkungen in der Nutzung zur Verfügung.

(Herzlichen Dank an Freifunk Darmstadt für das Erstellen dieses Textes unter CC-BY-SA 4.0)

Freies WLAN ab sofort in der Ortsverwaltung der Mainzer Neustadt

Erik Donner (l.) und Florian Altherr (r.) übergeben den Freifunk-Router an Ortsvorsteher Johannes Klomann (m.)

Erik Donner (l.) und Florian Altherr (r.) übergeben den Freifunk-Router an Ortsvorsteher Johannes Klomann (m.)

Seit Freitag, dem 19. Juni können Bürgerinnen und Bürger bei ihrem Besuch der Ortsverwaltung der Mainzer Neustadt freies und offenes WLAN nutzen. Die Neustadt-Ortsverwaltung ist damit die erste Ortsverwaltung in Mainz mit einem derartigen Angebot.

Realisiert wurde es mit Hilfe von Freifunk Mainz. Mittels Freifunk soll ein dezentrales, nichtkommerzielles WLAN aufgebaut werden, welches auch den freien Zugang zum Internet ermöglicht. Weiterlesen

Meshen am Lessingplatz und in der Leibnizstraße

Mesh an Lessingplatz und Leibnizstraße

Mesh an Lessingplatz und Leibnizstraße

Seit gestern gibt es in der Neustadt in Mainz am Lessingplatz und entlang des oberen Teils der Leibnizstraße ein relativ großes Mesh-Netz. Eigentlich war nur geplant, die Standorte SPD-Neustadtladen, Unplugged-Beratungscafé und Kiosk-Lessingplatz miteinander zu vermeshen und dabei den SPD-Neustadtladen als Uplink zu nutzen. Dank guter Router (TP-Link WDR3600) und stärkerer 2,4-GHz-Antennen (LogiLink WL0037A) funktioniert das Meshing auch sehr gut.

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Freifunk & Mettbrötchen: Metzgerei Beim Peter

Metzgerei Beim Peter

Metzgerei Beim Peter

Endlich ist es soweit: In der Kultmetzgerei „Beim Peter“ in der Mainzer Neustadt am Sömmerringplatz gibt es jetzt auch einen Freifunk-Knoten! So kann sich man ab sofort neben dem Mettbrötchen oder anderen kulnarischen Feinheiten mit dem Freifunk-WLAN verbinden und kostenfrei surfen.
Wir wünschen jetzt schon guten Hunger! :-)

Der Freifunk-Router, der verwendet wird, wurde freundlicherweise vom AStA der Uni Mainz gesponsert. Weiterlesen

Freifunk in der Flüchtlingsunterkunft Zwerchallee

Gebäudenansicht der Flüchtlingsunterkunft ZwerchalleeSeit vergangenem Montag, dem 19. Januar ist neben der Flüchtlingsunterkunft in der Turnhalle der ehemaligen Peter-Jordan-Schule (Hartenberg-Münchfeld) auch die Unterkunft in der Zwerchallee in der Neustadt mit Freifunk versorgt.

Sektorantenne bei der Flüchtlingsunterkunft ZwerchalleeZwischen 15 und 25 Personen sind regelmäßig mit dem Knoten verbunden. Der Uplink wird vom Träger der Flüchtlingsunterkunft – der Stiftung Juvente – zur Verfügung gestellt. Der Router wurde freundlicherweise vom AStA der Uni Mainz gesponsert; mittels einer Sektor-Antenne vom Modell TP-Link TL-ANT2409B wird das Signal verstärkt ausgestrahlt. Weiterlesen

Freifunk goes #Oppenheim

freifunk nierstein oppenheim 2014In der vergangenen Woche haben wir in Oppenheim den ersten Freifunk-Knoten in Betrieb genommen. Im Büro der Grünen in der Bahnhofstraße funkt es nun frei. Außerdem informierten sich die Mitglieder der Grünen über die Vorzüge und Möglichkeiten von freien Funknetzwerken.

Freifunk ist ein offenes Mitmachnetz und kann von jedem erweitert werden. Wir freuen uns daher sehr, wenn weitere Oppenheimerinnen und Oppenheimer sich anschließen und sich ebenfalls Freifunk-Router aufstellen und vielleicht sogar mit dem Knoten in der Bahnhofstraße vermeshen können.

Bei Interesse oder bei Fragen wendet euch gerne an uns.

Weitere Infos: