Archiv der Kategorie: Netzwerk

ADS-B im Mainzer Freifunk Netz – Flugzeugen beim fliegen zuschauen

Aads-b-setupuch wenn manchmal der Eindruck entsteht, Freifunk würde nur Internet für möglichst viele bereitstellen,  ist Freifunk viel mehr als nur das. Im Freifunk Netz kann jeder seine eigenen Dienste anbieten unabhängig von Internetprovidern oder Serverbetreibern. Diese Möglichkeit habe ich genutzt und möchte euch heute meinen ADS-B Tracker vorstellen. ADS-B ist ein Signal, dass von Flugzeugen mit hoher Leistung (meist 250W) auf einer Frequenz von 1090 MHz abgestrahlt wird. In diesem Signal sind eine Vielzahl von Informationen enthalten z.B. die aktuelle GPS Position, die Geschwindigkeit, die Höhe, die Flugnummer und vieles mehr. Sofern ihr im Freifunk Netz unterwegs seid, könnt ihr euch unter http://flugzeug.user.ffmz.org das Web-Interface des Trackers ansehen.

Hardware

  • Für die Verarbeitung der Signale habe ich einen Raspberry Pi gewählt, da ich den von einem älteren Projekt über hatte :-)IMG_4383
  • Als Empfänger wurde ein RTL-SDR kompatibler DVB-T dongle verwendet (z.B. diesen)
  • Die Antenne habe ich wie in diesem Youtube Video nachgebaut. Bei mir hängt eine mit ~1 m Länge also 8 Elemente.
  • Den USB Hub brauche ich, da ich den Raspberry per WLAN ins Freifunk gehängt habe und das Model A nur einen USB Anschluss hat.
  • Das Dings links ist ein DC/DC Wandler um die Leitung (12V) auf eine für den Raspberry angenehme Spannung (5V) zu wandeln.

Software

  • rtl_sdr erlaubt die Nutzung der RTL2832U Tuner (Ursprünglich für DVB-T gedacht) als Software Defined Radio (SDR).
  • dump1090 ist ein Decoder für ADS-B Signale, die mit rtl_sdr aufgefangen wurden. Dump1090 bietet auch das Web Interface an, und kann die decodierten Signale an andere Anwendungen weiterleiten.ads-b
  • Über Piaware lade ich die Daten zusätzlich an FlightAware weiter, wer sich meine Statistiken mal angucken will kann hier gucken…

 

Meshen am Lessingplatz und in der Leibnizstraße

Mesh an Lessingplatz und Leibnizstraße

Mesh an Lessingplatz und Leibnizstraße

Seit gestern gibt es in der Neustadt in Mainz am Lessingplatz und entlang des oberen Teils der Leibnizstraße ein relativ großes Mesh-Netz. Eigentlich war nur geplant, die Standorte SPD-Neustadtladen, Unplugged-Beratungscafé und Kiosk-Lessingplatz miteinander zu vermeshen und dabei den SPD-Neustadtladen als Uplink zu nutzen. Dank guter Router (TP-Link WDR3600) und stärkerer 2,4-GHz-Antennen (LogiLink WL0037A) funktioniert das Meshing auch sehr gut.

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Freifunk & Mettbrötchen: Metzgerei Beim Peter

Metzgerei Beim Peter

Metzgerei Beim Peter

Endlich ist es soweit: In der Kultmetzgerei „Beim Peter“ in der Mainzer Neustadt am Sömmerringplatz gibt es jetzt auch einen Freifunk-Knoten! So kann sich man ab sofort neben dem Mettbrötchen oder anderen kulnarischen Feinheiten mit dem Freifunk-WLAN verbinden und kostenfrei surfen.
Wir wünschen jetzt schon guten Hunger! :-)

Der Freifunk-Router, der verwendet wird, wurde freundlicherweise vom AStA der Uni Mainz gesponsert. Weiterlesen

Freifunk in der Flüchtlingsunterkunft Zwerchallee

Gebäudenansicht der Flüchtlingsunterkunft ZwerchalleeSeit vergangenem Montag, dem 19. Januar ist neben der Flüchtlingsunterkunft in der Turnhalle der ehemaligen Peter-Jordan-Schule (Hartenberg-Münchfeld) auch die Unterkunft in der Zwerchallee in der Neustadt mit Freifunk versorgt.

Sektorantenne bei der Flüchtlingsunterkunft ZwerchalleeZwischen 15 und 25 Personen sind regelmäßig mit dem Knoten verbunden. Der Uplink wird vom Träger der Flüchtlingsunterkunft – der Stiftung Juvente – zur Verfügung gestellt. Der Router wurde freundlicherweise vom AStA der Uni Mainz gesponsert; mittels einer Sektor-Antenne vom Modell TP-Link TL-ANT2409B wird das Signal verstärkt ausgestrahlt. Weiterlesen

Gluon kommt nach Mainz

Gluon in Mainz geht in die Public-Beta-Phase

Das Freifunk-Netz in Mainz – wie auch jenes in Wiesbaden – wird in Kürze technisch runderneuert. Das Netz bekommt drei brandneue Gateways und die Software auf den Knoten wird auf eine Version erneuert, die auf Gluon basiert.

Nach dem Start der neuen Version des Netzes (in etwa zwei Monaten), wird das aktuelle Gateway während einer Übergangsphase weiterbetrieben. Innerhalb dieser Übergangsphase sollen dann alle Knoten auf die neue Version, und damit in das neue Netz, gehoben werden. Der Start des neuen Netzes wird natürlich ebenfalls hier verkündet, sobald es so weit ist.

Heute aber startet die Public-Beta-Phase für das kommende Gluon-Netz! Wer Interesse hat, uns in dieser Testphase zu unterstützen, beachte bitte die entsprechende Mail auf der Mailing-Liste. Wir können viel Unterstützung gebrauchen, aber beachtet bitte, dass es eine Testphase ist und somit natürlich kein 24/7-Betrieb erwartet werden kann – eine ordentliche Reife und Stabilität hat sich in den bisherigen internen Testphasen aber bereits gezeigt. Eine Anleitung fürs Flashen/Installieren findet ihr hier.

Was werden die Neuerungen im kommenden Netz sein?

  • Mit Gluon setzen wir auf die in Lübeck gestartete Freifunk-Firmware. Mittlerweile wird diese Firmware von zahlreichen Freifunk-Communities eingesetzt. All diese Communities tragen auch Verbesserungen in die Firmware, sodass wir in Zukunft immer wieder in den Genuss von Neuerungen kommen werden.
  • Mit Gluon wird das Aufsetzen eines neuen Knotens extremst vereinfacht:
    • Image aufspielen
    • einige Einstellungen über eine Web-Oberfläche
    • öffentlichen Schlüssel per Mail einschicken
    • fertig
    • Einspielen neuer Versionen ist über den Autoupdater sogar wartungsfrei möglich. Dieser ist per Default aktiviert und kann, wenn gewünscht, bei der Erstkonfiguration ausgeschaltet werden. (Wir raten dazu, ihn zu benutzen.)
  • Durch den Aufbau mit drei parallel arbeitenden, redundanten Gateways wird die Ausfallsicherheit verbessert. Sollte ein Gateway ausfallen, arbeiten die beiden anderen weiter und übernehmen auch die Knoten, die vorher an dem ausgefallenen hingen.
  • Die Nutzung von Diensten anderer Freifunk-Communities wird über die Einbindung ins InterCity-VPN möglich.

Auch in der Public-Beta-Phase könnt Ihr das neue Netz schon beobachten: Karte.

Euer Admin-Team

Freifunk Mainz Karte aufgefrischt

Wer in der letzten Zeit mal unserer Freifunk-Mainz Nodes-Map einen Besuch abgestattet hat und dort die „graph“ Ansicht klickte, hat sich gewundert. Die zentralen Linien zum Gateway sind weg und die farblichen Markierungen zeigen jetzt Knoten mit VPN Zugang (gelb) an.

Den zentralen Punkt, den bisher unser Gate2 darstellte gibt es noch. Auch er schwebt frei im Raum ohne vermeindlichen Bezugspunkt. Das ist so in Ordnung, den wir haben unsere Karten-Software dem aktuellen Stand angepaßt.

Wer sich mit bei der bisherigen zentralisierten Ansicht  heimischer gefühlt hat, kann sich diese Freifunk Mainz - Knotengraph_2014-10-22_20-34-47gerne wieder zuschalten. Ich mache dazu auf drei Buttons am oberen Rand der Karte aufmerksam. Clients / VPN / Labels –> VPN ist standardmäßig ausgeschaltet. Klickt man da mal drauf, dann sind auch die VPN Verbindungen zum Gateway wieder sichtbar.

Davon mal ganz abgesehen, stimmt jetzt auch endlich die Legende am rechten Rand, die man neuerdings auch durch einen Klick auf den schmalen Balken zwischen Karte und Legende zur Seite klappen kann.

Uni-Institutshochhaus besichtigt

Mit 16 Stockwerken ist das Uni-Hochhaus am Augustusplatz in Mainz eines der höchsten Gebäude. Eine Anfrage, ob wir hier die Chance hätten ein paar WLAN Antennen montieren zu dürfen, mündete in einem Termin zur Ortsbesichtigung. Hier sollten alle Fragen geklärt werden.

Mainz vom Augustusplatz über Mainz

Am 10. Okt 2014 gegen 11 Uhr trafen wir uns mit 3 Mitarbeitern der Uni-Verwaltung. Neben dem Hauptziel Panorama-Fotos zu machen, welche ein Automat selbständig erzeugte, konnten wir derweil Probemessungen auf 5 GHz mit einer Loco machen und mögliche Infrastruktmaßnahmen besprechen.

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