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Guten Rutsch und herzlichen Dank an alle Freifunker, Spender und Unterstützer!

feuerwerkr freifunk mwuMit diesem wunderbaren Feuerwerk an freiem WLAN verabschieden wir uns aus diesem Jahr.

Wir wünschen guten Rutsch und sagen an dieser Stelle herzlichen Dank an alle Freifunkerinnen und Freifunker, die zusammen inzwischen über 650 Freifunk-Knoten in Mainz, Wiesbaden und Umgebung betreiben. Sie machen es möglich, dass inzwischen über 1000 Menschen (in Spitzenzeiten über 1200) unser Netz dauerhaft nutzen können und immer mehr Menschen freien Zugang zum Netz bekommen.

Herzlichen Dank auch an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die uns Türen öffnen und uns weiterempfehlen sowie an alle Mitglieder und alle Spenderinnen und Spender, die es uns auch finanziell ermöglichen, Freifunk Stück für Stück immer weiter auszubauen und besser zu machen.

jahrestatistik mwu 2015In 2015 sind wir mit einer komplett neuen Firmware für Mainz und Wiesbaden gestartet, haben im ersten Jahr stolze 650 Freifunk-Knoten in Betrieb nehmen können. Unsere Admin-Truppe leistet super Arbeit und betreibt 4 Gateways für Mainz, Wiesbaden und Umgebung. Wir haben politische Entscheider überzeugt und die Unterstützung vieler Gremien erhalten. Wir haben mit dem Aufbau unseres Backbones, unserem Hochgeschwindigkeitsnetz über den Dächern der Stadt begonnen und dabei Stand heute schon über 50 KM Richtfunk-Strecke aufgebaut. Auch 2015 konnten wir wieder zahlreiche Events wie den Stijl-Designmarkt, das Gartenfeldplatz-Fest, das Rockfield-OpenAir oder das legendäre OpenOhr-Festival mit freiem WLAN versorgen. Nicht zuletzt haben wir Hunderte Geflüchtete ans Netz bringen können – was uns viel Zeit und Energie kostet, aber uns ein Herzensanliegen ist. Freifunk verbindet.

stand ff mwu ende 20152016 wird viele neue Aufgaben und Herausforderungen mit sich bringen: Wir wollen weiter in die Breite wachsen und noch mehr Menschen überzeugen, gemeinsam an einem freien Netz zu bauen. Wir wollen unsere Performance erhöhen, indem wir statt über anonyme Anonymisierungsdienste zukünftig über den Freifunk Rheinland ins Internet terminieren. Unser Backbone soll sich vergrößern, Mesh-Inseln sollen zusammenwachsen und wir wollen uns immer unabhängiger von einzelnen Internet-Anschlüssen machen. Dazu wollen wir auch mehr Bandbreite ins Backbone bringen. Selbstverständlich wollen wir auch in 2016 weitere Flüchtlingsunterkünfte ans Netz bringen, damit möglichst alle Menschen Zugang zum Netz haben.

Auf all diese und noch viel mehr Aufgaben, die auf uns warten, freuen wir uns sehr. An dieser Stelle sagen wir aber erstmal vielen Dank für das erfolgreiche, gemeinsame Jahr 2015 und guten Rutsch ins neue Jahr! :-)

P.S.: Wer unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen will, findet hier alle Informationen.

 

Freifunk Mainz im ARD-Nachtmagazin

Am vergangenen Montag hatten wir Besuch vom SWR: Für das ARD-Nachtmagazin entstand ein schöner Beitrag zum Thema Freifunk. Zum Einen hatten wir die Gelegenheit, vorzustellen, warum wir Freifunk gerade für Flüchtlinge so wichtig finden und gerne mithelfen, dass sie mit ihrer Heimat kommunizieren und am digitalen Leben teilhaben können. Zum Anderen konnten wir aufzeigen, wie man mit Freifunk selbst schlecht angebundene Ortschaften mit schnellerem Internet versorgen. Aber schaut selbst: Der Beitrag mit Michael und Wolfgang erklärt das prima:

Freifunk-Communities gibt es bundesweit. Bei Interesse, mitzumachen oder die Freifunker zu unterstützen, findet ihr alle Informationen auf www.freifunk.net

Kaschu und Wasserfloh – neue Gates für MWU

Gateway-Schema (credits: spookey)

schematische Übersicht der Netzwerke und Aufgaben eines Gate (credits: spookey)

Seit dem ersten Februar diesen Jahres stützen sich die beiden Netze des Wiesbadener und des Mainzer Freifunk auf einen redundanten Aufbau mit drei Gates; fällt eines aus, können die zwei verbleibenden diesen Ausfall gut auffangen. Seit ein paar Wochen arbeitet das Admin-Team an zwei weiteren Gates, die in Kürze in die beiden Netze integriert werden und damit die Redundanz weiter erhöhen werden.

Die beiden neuen Gates (Kaschu und Wasserfloh) werden von zwei engagierten Mitgliedern der Communities bereitgestellt – schön paritätisch eines aus Wiesbaden und eines aus Mainz. Auch zwei der bereits bestehenden Gates (Hinterschinken und Lotuswurzel) sind private Beiträge zum Freifunk, beide aus Wiesbaden. Das dritte bestehende Gate (Spinat) steuert der Freifunk Mainz e.V. bei. Das Admin-Team freut sich besonders darüber, dass die beiden Betreiber der neuen Gates auch Ihr Können und ihre Mitarbeit in das Admin-Team einbringen. An dieser Stelle sei aber darauf hingewiesen, dass die Bereitstellung eines Gates keine Bedingung für die Mitarbeit im Admin-Team ist.

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Freies WLAN ab sofort in der Ortsverwaltung der Mainzer Neustadt

Erik Donner (l.) und Florian Altherr (r.) übergeben den Freifunk-Router an Ortsvorsteher Johannes Klomann (m.)

Erik Donner (l.) und Florian Altherr (r.) übergeben den Freifunk-Router an Ortsvorsteher Johannes Klomann (m.)

Seit Freitag, dem 19. Juni können Bürgerinnen und Bürger bei ihrem Besuch der Ortsverwaltung der Mainzer Neustadt freies und offenes WLAN nutzen. Die Neustadt-Ortsverwaltung ist damit die erste Ortsverwaltung in Mainz mit einem derartigen Angebot.

Realisiert wurde es mit Hilfe von Freifunk Mainz. Mittels Freifunk soll ein dezentrales, nichtkommerzielles WLAN aufgebaut werden, welches auch den freien Zugang zum Internet ermöglicht. Weiterlesen

Freifunk auf dem #Stijl Designmarkt Mainz

stijl 2015Auch auf der Mainzer Stijl ist Freifunk mittlerweile quasi zur festen Größe geworden. Der Designmarkt findet dieses Wochende (zum letzten Mal) im Alten Postlager am Mainzer Hauptbahnhof statt.

Zu bestaunen und zu kaufen gibt es dort an zwei Tagen Designprodukte, Kleidung und Handgemachtes von jungen Kreativen und kleinen Labels. Dazu gibt es entspannte Beats, kühle und heiße Drinks sowie kleine Leckereien (Eintritt 5€. SA und SO von 11–18 Uhr geöffnet.).

Am ersten Tag waren in unserem WLAN zur Spitzenzeit fast 200 Leute gleichzeitig eingeloggt. Das technische Setup ist fast das gleiche wie beim OpenOhr-Festival in der vergangenen Woche.

Update: Hier noch die Client-Statistik über die zwei Tage:

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Wir bauen ein Backbone über den Dächern der Stadt

Um die einzelnen Freifunk-Inseln miteinander zu verbinden und um schnelles Netz überall zur Verfügung zu stellen, bauen die Freifunker aus Mainz und Umgebung jetzt ein eigenes Freifunk-Backbone.

Das Backbone ist ein Hochgeschwindigkeits-Netz über den Dächern der Stadt, das mittels Richtfunk-Geräten errichtet wird. Zu diesem Zweck suchen die Freifunker in Mainz und Umgebung nach hohen Gebäuden als möglichen Standorte für Backbone-Knoten. Wer Zugang zu einem hohen Gebäude hat, oder diesen vermitteln kann, ist herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden.

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Mast am Standort 1 auf dem Uniklinik-Gebäude am Augustusplatz in Blickrichtung Neustadt. Hier ist das Zentrum unseres derzeitigen Backbones.

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Erstmals mehr als 200 Freifunk-Knoten in Mainz, Wiesbaden und Umgebung – Mitmacher gesucht!

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Online-Statistik Knoten und Clients

Erstmals mehr als 200 Freifunk-Knoten zählen die Netze der Mainzer und Wiesbadener Freifunker im Mai 2015. Und es werden jede Woche mehr.

Nach dem Aufbau der grundlegenden Infrastruktur und der Software-Entwicklung im letzten Jahr, haben sich die Freifunker für dieses Jahr vorgenommen, in die Breite zu wachsen und möglichst viele Menschen und Institutionen zu überzeugen, beim Freifunk mitzumachen und ihren Nachbarn, Besuchern, Kunden etc. freies WLAN anzubieten.

Mitmachen können und sollen alle

Das Freifunk-Netz ist ein nichtkommerzielles, dezentrales, alternatives Datennetz und kann und soll von jedermann nicht nur genutzt, sondern auch erweitert werden. Schon für unter 20€ (einmalig!) kann man einen entsprechenden Router kaufen und Teil des Freifunk-Netzes werden. Zum Einsatz kommen dabei handelsübliche Geräte, die mit der freien Freifunk-Software bespielt werden und sofort einsatzbereit sind.

In 2 Schritten zum eigenen Freifunk-Knoten

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Handelsüblicher Router

Nur 2 kleiner Schritter bedarf es, um Teil des Freifunk-Netzes zu werden:

  1. Du kaufst oder bestellst dir einen handelsüblichen Router. Wir haben dazu eine kleine Auswahlhilfe für die unterstützten Geräte für dich in unserem Wiki aufbereitet.
  2. Du installierst darauf unsere freie Software nach dieser Anleitung.

Die Installation dauert in der Regel nur noch wenige Minuten, beim ersten Mal vielleicht etwas länger (15-20 Minuten?). Die Anleitung ist aber sehr detailliert und auch für Einsteiger sehr gut geeignet. Bei Fragen oder wenn du Hilfe brauchst, stehen andere Freifunker dir immer gerne zur Seite.

Was bietet Freifunk? Für wen ist Freifunk geeignet?

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Freifunk-Knoten in Mainz, Wiesbaden und Umgebung

Freifunk ist ein Mitmachnetz. D.h. das Netz wird von interessierten Menschen für andere gebaut. Das Netz ist nicht-kommerziell und kostenlos und kann von jedermann genutzt und durch einen eigenen Knoten erweitert werden.

Im Netz können Daten, Musik, Filme etc. getauscht werden und alle Arten von Diensten betrieben werden. Auch ins Internet kommt man von den allermeisten Freifunk-Knoten aus, da Freifunker ihren Anschluss gerne mit anderen teilen.

Mitmachen lohnt sich daher für jedermann. Ob man Flugzeugbewegungen live streamen will. Ob man zuhause sein Internet mit seinen Nachbarn teilen will. Ob man Touristen auf dem Marktplatz oder Flüchtlinge in der benachbarten Unterkunft versorgen will. Oder ob man im Club, im Café oder beim Metzger seinen Gästen und Kunden freies WLAN anbieten will… es gibt sehr viele Gründe, Teil von Freifunk zu werden! Also: Sei dabei und funk einfach frei! :-)

Freifunk Mainz e.V. wählt neuen Vorstand

Der gemeinnützige Verein Freifunk Mainz e.V., den wir zur Unterstützung der Freifunk-Initiative in Mainz, Wiesbaden und Umgebung gegründet haben, hat auf seiner Mitgliederversammlung in der vergangenen Woche einen neuen Vorstand gewählt.

Vorsitzender Florian Altherr wurde wie auch sein Stellvertreter, Moritz Veit, im Amt bestätigt. Neuer Schatzmeister ist Erik Donner. Der neue Vorstand wird ergänzt durch die beiden Beisitzer Sebastian Schmachtel und Gunnar Langer.

Im Bericht des Vorstands skizzierte Florian Altherr die Arbeit seit der Vereinsgründung im Jahr 2013: Die Mitgliederzahl liegt mittlerweile bei 33. Die Anzahl der Freifunk-Knoten, über die man sich mit dem Freifunk-Netz und damit auch dem Internet verbinden kann, hat sich mittlerweile auf über 130 erhöht.

Aktuelles Freifunk-Netz (März 2015)

Aktuelles Freifunk-Netz im März 2015

Auch die Versorgung von verschiedenen Events wie dem OpenOhr, der Stijl-Messe oder dem Rockfield-OpenAir in Kastel mit Freifunk waren volle Erfolge. Besonders stolz sind die Freifunker darauf, auch Flüchtlingsunterkünfte – bisher Peter-Jordan-Schule und Zwerchallee – dauerhaft mit Freifunk versorgen zu können. Damit können Flüchtlinge einfach und unkompliziert das Internet nutzen. Weitere Unterkünfte sollen dazu kommen.

Gelungen sei es weiterhin, so Florian Altherr, den ersten Schritt beim Aufbau eines Backbone-Netzes zu gehen. Dabei handelt es sich um ein Hochgeschwindigkeitsnetz über den Dächern der Stadt mit mehreren Standorten, zu denen man sich mit einer kleinen Richtfunkantenne sehr einfach verbinden kann. Im kommenden Jahr steht für die Freifunker vor allem auf dem Plan, eine noch bessere Flächenabdeckung mit Freifunk-Knoten zu erreichen. Dazu sind alle Mainzerinnen und Mainzer eingeladen, einen solchen Knoten selbst zu betreiben und sich beim Ausbau des freien Netzes zu beteiligen.

Hintergrund: Freifunk Mainz hat sich zum Ziel gesetzt, in Mainz, Wiesbaden und Umgebung ein flächendeckendes freies und offenes WLAN aufzubauen. Das Netz wird von den Nutzerinnen und Nutzern selbst betrieben. Mitmachen kann jeder: Ein spezieller Router ist schon für ca. 20 Euro zu erwerben. Auf diesen muss dann nur noch die freie Freifunk-Firmware aufgespielt werden. Diese Freifunk-Geräte vernetzen sich automatisch miteinander und bilden so ein dezentrales, so genanntes Mesh-Netz. In diesem Netz können Daten und Informationen getauscht werden, eigene Dienste angeboten werden und auch auf das Internet zugegriffen werden.

Weitere Informationen und die Anleitung zum Mitmachen finden sich auf der Webseite der Freifunk-Initiative: www.freifunk-mainz.de

Meshen am Lessingplatz und in der Leibnizstraße

Mesh an Lessingplatz und Leibnizstraße

Mesh an Lessingplatz und Leibnizstraße

Seit gestern gibt es in der Neustadt in Mainz am Lessingplatz und entlang des oberen Teils der Leibnizstraße ein relativ großes Mesh-Netz. Eigentlich war nur geplant, die Standorte SPD-Neustadtladen, Unplugged-Beratungscafé und Kiosk-Lessingplatz miteinander zu vermeshen und dabei den SPD-Neustadtladen als Uplink zu nutzen. Dank guter Router (TP-Link WDR3600) und stärkerer 2,4-GHz-Antennen (LogiLink WL0037A) funktioniert das Meshing auch sehr gut.

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Freifunk & Mettbrötchen: Metzgerei Beim Peter

Metzgerei Beim Peter

Metzgerei Beim Peter

Endlich ist es soweit: In der Kultmetzgerei „Beim Peter“ in der Mainzer Neustadt am Sömmerringplatz gibt es jetzt auch einen Freifunk-Knoten! So kann sich man ab sofort neben dem Mettbrötchen oder anderen kulnarischen Feinheiten mit dem Freifunk-WLAN verbinden und kostenfrei surfen.
Wir wünschen jetzt schon guten Hunger! :-)

Der Freifunk-Router, der verwendet wird, wurde freundlicherweise vom AStA der Uni Mainz gesponsert. Weiterlesen